neu impfung

ZickeZicke

280

bearbeitet 15. 12. 2006, 10:32 in Kranke Kinder
hallo,
ich hab gehört das es eine neue impfung gibt, mit der alle kinder bis 17 jahren geimpft werden sollen. sorrry, hab aber vergessen wie sie heißt (irgendwas mit ....koken). sie soll verhindern das kinder an so einem infekt sterbe, bei dem sie morgens fieber bekommen und abens tot sind. wisst ihr was ich meine und ist die impfung sinnvoll?
danke schonmal

Kommentare

  • AnjaHAnjaH

    25,096

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Also morgensw infekt abends tod ist völlig übertrieben.
    Das ist die MEningokokken und Pneumokokken impfung.
    Ich halte sie ganz persönlich außer bei Risikokindern (Frühchen, Kinder die sehr viel im kH sind) nicht für notwendig. DIe NEbenwirkungen der Impfung sind nicht ohne..
  • ZickeZicke

    280

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    oh. ok. danke
    welche nebenwirkungen hat sie denn? und sind die nebenwirkungen häufig oder eher selten?
  • ZickeZicke

    280

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    oder wo kann ich das noch raus kriegen? bin echt am überlegen ob ich sie dagegen impfen lassen soll.
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    In Deutschland sind mehrere Impfstoffe erhältlich.

    Es wurden folgende Impfkomplikationen und –schäden beobachtet:

    Problematische Nebenwirkungen der Impfstoffe sind vor allem zentralnervöse Störungen, wie Weinen, Gereiztheit,
    Benommenheit, Schlafstörungen, die nach der Meningokokken Impfung relativ häufig auftreten. Diese Nebenwirkungen weisen auf eine direkte Beteiligung des Gehirns hin. Langzeitfolgen sind hierzu nicht untersucht!
    Am Sheffield Children's Hospital wurde eine Studie mit dem neuen konjugiertem Meningokokken C Impfstoff durchgeführt. In der Studie wurden 2796 Kinder im Alter von 2 Monaten einbezogen und neben der Routine-Impfung gegen Meningokokken C im Abstand von 1 Monat(d.h. im 2, 3 und 4 Monat) geimpft. Insgesamt wurden 1804!!! Impf(?)reaktionen beobachtet, von denen man aber nur 49 den Impfungen zusprach, weil man nur bei diesen die Wahrscheinlichkeit annahm, sie hängen mit der Impfung zusammen. Ausserdem entwickelten 4 Kinder ernsthafte Reaktionen wie Hypotonie, lautes Schreien, bläschenartiger Ausschlag und Gereiztheit Safety of a new conjugate meningococcal C vaccine in infants.Lakshman R, Jones I, Walker D, McMurtrie K, Shaw L, Race G, Choo S, Danzig L, Oster P, Finn A.Arch Dis Child. 2001 Nov;85(5):391-7.)

    Meningitec® :
    Nebenwirkungen, die in klinischen Studien beobachtet wurden:
    In allen Altersgruppen sind Reaktionen an der Einstichstelle (einschl. Rötung,Schwellung und Druckempfindlichkeit/-schmerz) sehr verbreitet. Diese sind jedoch normalerweise nicht klinisch signifikant. Rötung oder Schwellungen von mindestens 3 cm und Druckempfindlichkeit, die die Bewegungsfähigkeit über mehr als 48 Stunden einschränkt, wurden selten beobachtet. Fieber mit wenigstens 38.0°C tritt häufig auf, überschreitet aber normalerweise nicht 39.1°C, besonders in den höheren Altersstufen. Bei Kleinkindern und Säuglingen waren Symptome wie Weinen, Gereiztheit, Benommenheit, Schlafstörungen, Anorexie, Diarrhoe und Erbrechen nach erfolgter Impfung häufig, aber es gibt keine Anzeichen dafür, dass diese eher mit Meningitec in Zusammenhang standen als mit den gleichzeitig verabreichten
    anderen Impfstoffen, besonders dem DTP-Impfstoff.
    Häufige Nebenwirkungen, die möglicherweise mit dem Impfstoff zusammenhängen, schliessen bei Erwachsenen Kopfschmerz und Myalgie, bei jüngerenKindern Reizbarkeit und Schläfrigkeit ein.
    Nebenwirkungen, die nach der Markteinführung beobachtet wurden (alle Altersgruppen):Infektionen: Sehr selten (>0.01% und <0.1%) Fieberkrämpfe.Störungen des Immunsystems: Sehr selten (>0.01% und <0.1%) Anaphylaxie, Überempfindlichkeitsreaktionen, einschliesslich Bronchospasmen und Gesichtsödem; Einzelfälle (<0.01%) Angioödeme. Störungen des Gastrointestinal-Traktes: Selten (>0.1% und <1%) Erbrechen,Übelkeit.
    Störungen der Haut und des Unterhautgewebes: Selten (>0.1% und <1%) Rötung; sehr selten (>0.01% und < 0.1%) Urtikaria, Pruritus; Einzelfälle (<0.01%) Stevens-Johnson-Syndrom, Erythema multiforme.
    Allgemeine Nebenwirkungen und Reaktionen an der Injektionsstelle: Selten (>0.1% und <1%) Entzündung an der Injektionsstelle, Unwohlsein; sehr selten(>0.01% und <0.1%) Verhärtung an der Injektionsstelle, Rötung an der Injektionsstelle, Dermatitis an der Injektionsstelle, Knoten an der Injektionsstelle, Urticariaan der Injektionsstelle; Einzelfälle (<0.01%) Überempfindlichkeitsreaktion an der Injektionsstelle.
    Mencevax ACWY Meningokokken-Polysaccharid-Impfstoff
    Nebenwirkungen: Lokalreaktionen (Rötungen, Schwellungen, Schmerzen).Allgemeinreaktionen (z. B. Kopfschmerzen, Temperaturerhöhung, Krankheitsgefühl). Allergische Reaktionen (selten).
    Meningokokken-Impfstoff A+C Mérieux®
    Nebenwirkungen: Lokalreaktionen (Rötungen, Schwellungen, Schmerzen).Allgemeinreaktionen (z. B. Kopfschmerzen, Temperaturerhöhung, Krankheitsgefühl). Allergische Reaktionen (selten).Selten Myalgien, Arthralgien, gastrointstinale Symptome. Vereinzelt: neuralgische Komplikationen wie Parästhesien, Meningismus, Krämpfe, Sehverschlechterung.
    Menjugate®
    Nebenwirkungen: Lokalreaktionen (Rötungen, Schwellungen, Schmerzen).Bei Sgl. u. KleinKindern häufig Fieber, Schreien, Reizbarkeit, Schläfrigkeit, Beeinträchtig. des Schlafs, Appetitlosigk., Erbrechen, Durchfall, NW evtl. durch zeitgleich verabreichte and. Impfstoffe. Bei älteren Kindern, Jugendl. u. Erw. häufig Benommenheit, Fieber, Kopf-, Muskelschmerzen, Übelk., Erbrechen, Ohnmachtsanfälle. Sehr selten Lymphknotenschwellungen, anaphylakt. Reakt., Angioödem, Bronchospasmus, Parästhesie, Hyperästhesie, Urtikaria, Juckreiz, Gelenkschmerzen. Sehr selten Berichte über Anfälle (Ohnmachtsanfälle, Fieberkrämpfe).
    NeisVac-CTM
    Nebenwirkungen: Lokalreaktionen (Rötungen, Schwellungen, Schmerzen)(1%-74%):.Allgemeinreaktionen (z. B. Kopfschmerzen, Temperaturerhöhung, Krankheitsgefühl). Allergische Reaktionen (selten).Sehr häufig (>10%): Gliederschmerzen bei ält. Kindern(2%-32%)., Schreien u. Unruhe bei Sgl. u. KleinKindern(22%-53%)., Benommenheit/Schläfrigkeit/Schlafstör. bei Sgl. u. KleinKindern(11%-53%)., Erbrechen/Übelkeit/Durchfälle bei Sgl.(9%-12%)., Appetitverlust bei Sgl.(5%-27%). Häufig (>1% u. <10%): Fieber, Appetitverlust bei Kindern, Erbrechen/Übelkeit/Durchfall bei Kindern, Muskelschmerzen bei ält. Kindern u. Erw., Gliederschmerzen bei Kindern Immunsystem: Sehr selten (<0,01%): Lymphadenopathie, Anaphylaxie, Überempfindlichkeitsreakt. einschließl. Bronchospasmus, Gesichtsödem u. Angioödem. Nervensystem: Sehr selten (<0,01%): Schwindel, Krämpfe, einschließl. Fieberkrämpfe, Ohnmacht, Hypästhesie u. Parästhesie sowie Hypotonie bei Kleinkdrn. Sehr selten wurde nach Gaben eines Serogruppe C-Meningokokken-Konjugatimpfstoffes über Krampfanfälle berichtet. Bei Kindern lag die Anzahl der berichteten Krampfanfälle unter der Anzahl von Neuerkr. der Epilepsie. Die Impflinge erholten sich meist rasch. Bei einigen Krampfanfällen könnte es sich um Ohnmachtsanfälle handeln. Bei Kleinkdrn. waren die Krampfanfälle meist mit Fieber verbunden, so dass es sich hier wahrscheinlich um Fieberkrämpfe handelte. Magen-Darm-Trakt: Sehr selten (<0,01%): Übelkeit, Erbrechen. Haut u. subkutane Stör.: Sehr selten (<0,01%): Rötung, Urtikaria, Pruritus. Muskel, Gelenke u. Knochen: Sehr selten (<0,01%): Arthralgie.
    In der Fachinformation heisst es ferner: Es gibt keine Hinweise, dass die unerwünschten Wirkungen bei Säuglingen und Kleinkindern auf NeisVac-C allein zurückzuführen waren und nicht auch auf gleichzeitig verabreichte andere Impfstoffe, insbesondere DTP.

    Meningokokken-Impfstoffe gehören zu den schlechter verträglichen Impfstoffen. In Australien wird ihnen jede dritte Impfnebenwirkung angelastet (Lawrence G, Boyd I, McIntyre P, Isaacs D: Surveillance of adverse events following immunisation: Australia 2002 to 2003.Commun Dis Intell 2004, 28(3):324-38). In Großbritannien wurden zwischen 2001 und 2003 sechs Todesfälle nach der Impfung von Kleinkindern registriert (Mirror.co.UK: ‘Vaccine link’to 18 dead tots. 13. Febr 2006.http://www.mirror.co.uk/news/topstories/tm_objectid=16696993&method=full&siteid=94762-name_page.html). In den USA sind im Sommer 2005 mehrere Fälle von Guillain-Barré Syndrom nach Verabreichnung der neuen Meningokokkenimpfung Menactra aufgetreten. Es handelt sich hierbei um einen Imstoff, der gegen die 4 Serogruppen A, C, Y, und W-135 schützen soll.(Guillain-Barré Syndrome Among Recipients of Menactra® Meningococcal Conjugate Vaccine --- United States, June--July 2005, http://www.cdc.gov)


    Beurteilung:
    Die empfohlene Standardimpfung schützt lediglich gegen einen kleinen Anteil der Meningokokken-Infektionen. Ein Impfstoff gegen die in Deutschland vorherrschende Meningokokken-Gruppe B steht derzeit nicht zur Verfügung. Die allgemeine Impfempfehlung für Zweijährige betrifft die Gruppe C, die seit 2002 in allen Altersgruppen eine abnehmende Tendenz zeigt und im Jahre 2005 auf 22,4% fiel. Bei 1 - 4jährigen Kindern, die von der Standardimpfung profitieren, wurde 2005 nur ein Todesfall durch Meningokokken C gesichert (http://www.meningokokkus.de).
    Eltern müssen sich also fragen, ob es sinnvoll ist, ihr Kind vor einem ziemlich geringen Krankheitsrisiko mit einer Impfung schützen zu wollen, deren Nebenwirkungen relativ häufig sind, und deren Bedeutung für die frühkindliche Entwicklung nicht geklärt ist .
    Quelle: http://www.impfschaden.info/meningokokken.htm
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