Seit meiner FG im März 2004 will ich nicht mehr schwanger werden. Ich hab einfach panische Angst, dass das nochmals passiert. zudem hab ich permanente Probleme mit meiner Scheidenflora - Jucken, Brennen, Rötung - Infektion konnte nicht festgestellt werden, laut FA psychosmatisch. Kann den Sex schon gar nicht mehr genießen, denn danach ist immer alles wund. War heute im Solarium, weil es so kalt ist und ichz mal Sonne tanken wollte. Habe alles noch zwei Mal desinfiziert, um ja keinen Pilz mehr zu bekommen, trau mich in kein Schwimmbad in keinen See - ich bin eh auch schon in Psychotherapie und hoffe es wird irgendwann mal besser.
Ich hab einfach gar kein Vertrauen mehr in meinen weiblichen Körper und ich kann mir nicht vorstellen, dass ich eine Schwangerschaft rein körperlich schaffen würde. Ich trau es mir einfach nicht zu, weil mein Körper mich immer so enttäuscht und mich hängen läßt.
Danke fürs Lesen
Amelie
Kommentare
1,868
1,414
Danke für Deine aufbauenden Worte. Es fehlt einfach das Vertrauen und ich produziere seit langem soviele körperliche Symptome, fühle mich mit mir und in meiner Haut nicht wohl. Ich bin schon so übervorsichtig, ängstlich, mir fehlt der natürliche Umgang. Du hast recht, Entspannungsübungen könnten nicht schaden.
Ich habe lange Zeit als Model gearbeitet - bin 1,80 m groß, wiege 63 kg und viele bezeichnen mich als schön...und dennoch komme ich mit mir gar nicht zurecht, das ist so seltsam.
Diese Reizzustände da unten quälen mich sehr, einfach weil ich das Gefühl habe, nicht in Ordnung, nicht intakt zu sein. Ich fühle mich als Frau verschmutzt, hab auch dauernd Sorge, dass mich mein Partner mit irgendwas ansteckt...entwickle schon Zwangsgedanken. Ich weiss nicht recht, was dahinter steckt. Vielleicht hilft die Therapie irgendwann, fühle mich einfach sehr einsam, weil ich auch niemanden kenne, dem es ähnlich geht. Natürlich leidet auch die Beziehung, vor allem unser Sexualleben.
Danke für Dein Verständnis, es tat gut, darüber zu schreiben.
Liebe Grüße
amelie
1,316
1,729
Ich hab erst letztens gelesen dass man sich wenn man nicht nur Wasser benutzen will dieses auch mit Essig verdünnen kann und sich dann damit im Intimbereich waschen soll denn Essig hat den Ph wert der Scheide oder so ähnlich..
Ich suchs nochmal raus wenn ich es noch wiederfinde ;-)
59,500
Vielleicht hilft es dir, wenn du dir immer wieder vor Augen hältst, dass du nicht als Frau versagt hast. So viele Frauen haben mal eine Fehlgeburt, und da hat keiner Schuld daran!!! Dein Körper hat es vielleicht sogar gut gemacht - schau wer weiß, vielleicht wäre das Kind schlimm krank gewesen (die Natur sorgt ja manchmal dafür und merkt ob Kinder nicht lebensfähig sind - dann wird es eine Fehlgeburt).
Also: tu öfter mal etwas, das dir gut tut. Lecker essen, spazieren gehen, evtl meditieren, lass dich ein bisschen von deinem Partner verwöhnen durch Massagen oder so.
Und vertrau darauf, dass dein Körper wirklich in Ordnung ist, und dass wenn du wieder zu einer Schwangerschaft bereit bist, sicher alles gut gehen wird. Ich weiß, das ist jetzt leichter gesagt als getan, aber irgendwann schaffst du es bestimmt.
Ich drück dir feste die Daumen!
411
Ich bin aus dem Kreislauf nur langsam wieder rausgekommen. Nachdem der FA gesagt hat, dass es keine körperliche Ursache gibt, habe ich mit meinem Partner lange geredet und ihm alles erklärt (von dieser Spirale etc.) Wir haben uns dann immer extrem lange Zeit gelassen, auch oft ein Gläschen Wein vorher getrunken, er hat mich ausgiebig verwöhnt, wir haben auch noch Gleitgel verwendet, Quickies waren bis auf weiteres gestrichen......naja, und dadurch ist es immer besser geworden, weil ich die Angst, dass es weh tut, wieder verloren habe.
Heute funktioniert wieder alles wie immer (das heißt auch Quickies sind
ohne AUA drinnen ;-) )
Vielleicht kannst du mit dieser Methode, ja zumindest eines deiner Probleme (das wund werden) in den Griff bekommen...dann geht es der Partnerschaft wieder besser....du fühlst dich wohler....naja, vielleicht wird daraus ja dann eine "Aufwärtsspirale
2,288
als erstes lass Dich mal ganz lieb drücken :troest:
Und lass Dir und Deinem Körper alle Zeit die ihr braucht um mit den körperlichen und seelischen Wunden fertig zu werden....
Ich weiß wie Du dich fühlst, ich mußte meinen Krümel in der 16. Woche her geben, nachdem ich ihn schon 14 Tage tot mit mir herumgetragen habe..... Danach war ich nicht mehr die Frau die ich vorher war.
An eine neue Schwangerschaft war für mich nicht zu denken, es war mir auch nicht möglich meinem Mann näher zu kommen (wie er mich in der Zeit ertragen konnte, ich weiß es nicht). Ich habe mich als Versagerin gefühlt und schmutzig, ich hatte Angstzustände und Panikanfälle. Ich habe dann eine Therapie gemacht, die langsam Erfolge gezeigt hat.
Ich habe im Internet ein schönes "Bild" gefunden, das es mir erleichtert hat mit meiner Trauer klar zu kommen:
Das Trauerkind
Der Moment, an dem wir unser Kind gehen lassen mußten, ist der Moment der Geburt unserer Trauer.
Und wie ein Neugeborenes verhält sie sich auch. Sie füllt unser ganzes Wesen aus, unseren ganzen Tag, unser ganzes Dasein. Wie ein Säugling den ganzen Tag von uns getragen wird, tragen wir die Trauer 24 Stunden. Wir spüren ihr Gewicht körperlich in Form von Schmerz. Die Trauer liegt auf unserer Brust, nimmt uns die Luft zum Atmen, und trinkt unsere Energie. Es gibt nichts Anderes in dieser ersten Zeit, nur den Schmerz, die Kraftlosigkeit, die Trauer.
Aber ein Säugling entwickelt sich, zunächst unmerklich, dann mit kleinen Sprüngen. Plötzlich kann es von der Mutter wegrobben, eigenes Terrain entdecken. Es wird nicht mehr 24 Stunden am Tag an der Brust getragen, will das auch nicht. Es braucht noch immer sehr viel Körperkontakt, aber auch Freiraum. Und irgendwann schläft es zum ersten Mal durch.
Und unsere Trauer: Verblüfft stellen wir fest, daß wir die Trauer zwar noch ständig spüren, daß der körperliche Schmerz aber Pausen macht, Pausen an denen man zwar noch sehr intensiv trauert, aber wieder atmen kann. Die Lebensenergie wird nicht mehr unendlich abgezogen, Kleinigkeiten des Alltags sind uns wieder möglich. Manche Mütter können das erste Mal nach langer Zeit wieder nachts schlafen, bei Anderen waren (wie bei manchen "lebenden Kindern") die Nächte eigentlich kein so großes Problem. Wieder ist das "Schlafenkönnen" nicht das Maß unserer Trauer oder gar unserer Liebe zu unseren Sternchen.
Dann kommt das Kind in den Kindergarten. Am Anfang macht sich die Mutter große Sorgen, denkt die ganzen 4 Stunden ununterbrochen an ihr Kind. Manche Kinder fällt der Übergang leicht, andere klammern. Liebt eine Mutter ihr Kind weniger, wenn das Kind losläßt und geht? Natürlich nicht. Liebt eine Mutter ihr Kind weniger oder mehr, wenn das Kind mit 5 Jahren mehr oder weniger Körperkontakt braucht? Natürlich nicht. Und nach dem Kindergarten kommt das Kind in die Arme der Mutter geflogen, holt sich die Geborgenheit die es braucht, und will erzählen.
Genauso ist es mit unserer Trauer. Nicht einschneidend, aber schleichend, gibt es Momente, an dem wir die Trauer nicht spüren, an dem wir vielleicht über Witze lachen können, einen Kuschelabend mit unserem Partner verbringen oder richtig aufmerksam einen Film ansehen können, ohne ständig an unseren Verlust zu denken. Und wie bei den lebenden Kindern, so ist diese Entwicklung auch bei unseren Engelchen bei jedem Anders. Aber die Liebe ist immer die Gleiche. Und der Schmerz kommt dann auch zurück, genauso nah genauso heftig wie man es schon gewöhnt ist.
Manchmal bekommt das Kind ein Geschwisterchen. Es ist eifersüchtig, weil das neue "Neugeborene" mehr Zeit und körperliche Nähe beansprucht, fühlt sich vom Thron gestoßen und fällt in alte Babygewohnheiten zurück.
So kann es auch unserem Trauerkind gehen, wenn ein Folgekind kommt. Schon in der Schwangerschaft stellt sich oft die körperliche Trauer ein, diesmal verbunden mit Angst. Und ist das Folgebaby erst einmal da, spüren wir den vorwurfsvollen "Blick" unseres Trauerkindes, manchmal wie körperlich "Und ich? Für mich hast Du keine Zeit mehr, liebst Du mich nicht mehr?", und wir bekommen ein schlechtes Gewissen, glauben eine schlechte Mutter zu sein, die ihr totes Kind vernachlässigt.
Irgendwann hat sich aber alles eingespielt. Das Trauerkind merkt, daß es auch Zeit für es gibt, daß es nicht vergessen ist. Auch das Folgekind lernt, daß noch ein Geschwisterkind auch die Liebe seiner Eltern mit beansprucht. Es wird zum Grab mitgenommen und wenn es älter wird, werden ihm Photos gezeigt und es wird ihm erklärt, was passiert ist. So wie Geschwister ganz selbstverständlich miteinander groß werden, lernt auch das Folgekind, daß das Sternenkind das Trauerkind bei seinen Eltern gelassen hat, an seiner statt. Und da auch bei der größten Geschwisterliebe Streit unvermeidlich ist, werden auch da Machtkämpfe um die elterliche Aufmerksamkeit nicht ausbleiben. Manchmal ein schlechtes Gewissen, wenn man sein Folgekind richtig glücklich anlacht, dann wieder wird das Folgekind zum "Kasper" oder "Haustyrann" wenn es merkt, daß Mama "zu lange" heute so still und nachdenklich ist. Aber irgendwie gibt es dann auch schnell wieder Versöhnung.
Dann kommt das Kind in die Pubertät, lehnt sich gegen die Eltern auf, es gibt Zoff. "Laß mich in Ruhe. Du hast mir überhaupt nichts zu sagen" etc. Die Liebe der Mutter wird ausgetestet bis zum geht nicht mehr, aber sie ist (meistens) immer noch da, auch wenn viele Jugendliche den Kontakt zu ihren Eltern fast ganz ablehnen, die Türen verschließen.
Und unser Trauerkind: Jetzt passiert es zum ersten Mal, daß wir z.B. einen Kinderwagen ansehen, hineinschauen und das Baby bewundern, wartend auf das so bekannte Gefühl des Schmerzes- und es kommt nicht. Wenn das zum ersten Mal passiert, erschrecken wir uns wahrscheinlich, denken "Ich liebe mein Baby nicht mehr. Ich spüre den Schmerz nicht. Was bin ich für eine Rabenmutter". Aber die Trauer will nicht mehr "abrufbar" sein. Will einfach nicht mehr irgendwelchen Ritualen und Signalen gehorchen, will kommen und gehen, wann es ihm passt. Jetzt kann es sein, daß man von heftiger Trauer mitten in der Nacht geweckt wird, was wahrscheinlich schon lange nicht mehr passiert ist. Wie ein Jugendlicher, der nachts um 3 beschließt seiner Mutter doch von seinem Liebeskummer zu erzählen.
Dann irgendwann ist das Kind erwachsen, verläßt das Elternhaus. Stirbt damit die Liebe der Mutter? Nein. Nach einer Eingewöhnungszeit fängt die Mutter an, ihr Leben wieder ganz so zu leben, wie sie es möchte. Sie liebt ihr Kind, aber es ist aus dem Haus. Und jedes Kind ist anders. Einige rufen ihre Mutter 2 mal die Woche an, einige lassen sich noch eine Weile die Wäsche waschen und sie sehen sich häufig, wieder andere melden sich nur zu Weihnachten und Neujahr. Aber die Mutterliebe bleibt.
Und die Trauer. Auch die zieht irgendwann vielleicht aus, nur das warme Gefühl der Liebe zu diesem Kind bleibt. Und der gelegentliche Anruf, das gelegentliche Gefühl, das an den alten Schmerz erinnert, aber doch ganz anders ist.
Und wie es bei lebenden Kindern sein kann, daß auch nach vielen Jahren, die erwachsene Tochter mit einem Koffer in der Hand in der Tür steht, weinend in die Arme der Mutter fliegt und erst einmal wieder für ein halbes Jahr zurück ins alte Kinderzimmer zieht, kann auch unser Trauerkind zurückkommen, mal für einen Kurzbesuch, dann vielleicht sogar für eine ganze Phase. Aber ob das nun passiert oder nicht, die Mutterliebe ist die Gleiche.
Jedes Kind entwickelt sich anders. Einige lernen erst mit 2 Jahren laufen, andere ziehen schon mit 16 von zu Hause aus. Wir können das nur bedingt beeinflussen und es ist nicht das Maß unserer Liebe wie schnell oder gut sich ein Kind entwickelt. Es steckt auch in ihm.
Und jedes unserer Trauerkinder entwickelt sich nach seinem Tempo, mit seinen Fortschritten und Rückschlägen. Wir können mit Therapien und Gesprächen (wie zum Beispiel durch dieses Forum: schmetterlingskinder.de) versuchen die Entwicklung zu unterstützen, aber ganz steuern können wir sie nicht.
Es ist nicht das Maß unserer Liebe zu unseren Sternchen, wie wir trauern; körperlich oder seelisch, 24 Stunden oder in Schüben. Alles hat seine Zeit. Und die "Entwicklungszeit" unserer Trauerkinder läßt sich nicht in Erdenzeit messen. Manche sind schon nach wenigen Monaten "Schulkinder" andere sind noch nach Jahren in der "Säuglingsphase".
Wenn ihr es bis hierher geschafft habt: Alle Achtung.
(Quelle: schmetterlingskinder.de, leider vergessen die Autorin zu notieren)
Glaube mir, irgendwann sagst Du und Dein Körper wieder ja zu einem Kind, aber laß Dir Zeit.
1,414
Liebe Anita!
Du hast recht, es ist eine "Abwärtsspirale", ich habe nämlich schon Angst vor Sex und beobachte mich nachher ganz ängstlich, ob s wieder zu brennen beginnt. Es brennt auch bei Sex mit kondomen, soviel hab ich schon ausprobiert, manchmal genügt es, wenn die Untershose unten reibt und es wird ganz rot. Es ist wie dauernd überreizt. Ich trage schon Baumwollunterhosen und wasche mich ausschließlich mit Wasser. Ich tu mir so schwer, weil ich doch immer wieder Sorge habe, dass es eine Infektion ist und ich kann ja nicht beim Frauenarzt wohnen.
Ich fühle mich bei Sex mit Kondomen sicherer, weil ich dann weiß, dass da keine Bakterien oder Pilze da sein können. Mittlerweile hab ich auch schon die Phantasie, dass mein Mann mich verschmutzt und Sex an sich was schmutziges ist...er geht diese Tage zum Urologen und läßt sich durchchecken, aber dieses Mißtrauen in der Beziehung ist sehr belastend. Umgekehrt habe ich auch dauernd Sorge, dass ih ihn mit was anstecken könnte, weil er ja auch schon Pilz hatte nachdem wir miteinander geschlafen hat und manchmal auch mit seiner Prostata kämpft. Es ist irgendwie ein Teufelskreis in dem ich da stceke, dann krieg ich auch noch Angst, dass er mich deshalb verläßt und trau mich gar nicht mit ihm darüber reden.
Danke euch fürs Lesen und entschuldigt bitte, dass ich euch mit meinen Neurosen belaste
Amelie
1,868
Versuche mit ihm darüber zu reden - nur so könnt Ihr irgendwann wieder unbelastet an das Thema rangehen. Vielleicht könnte Deine Therapeutin als Mediatorin vermitteln???
1,643
Du hast nicht versagt, Dein Körper nicht - ganz sicher.
Aber es wird wohl seine Zeit dauern, bis Du das wirklich verinnerlicht hast. Gib Dir die Zeit, die Du brauchst!
Irgendwann wird die Therapie (SUPER Schritt) ihre Wirkung zeigen - dann lassen auch die Symptome nach.
Zur Sicherheit kannst Du ja auch mal den Joghurt-Tampon benutzen...
1,414
Es ist aber auch ohne Sex immer wieder da, plötzlich wird alles klirr rot, juckt etc. FA meinte, das sei klassisch für Östrogenmangel, ich bin auch sehr groß und sehr schlank.
Ich liebe meinen Mann und hoffe, wir stehen das gemeinsam durch.
Die Therapie ist sicher ein wichtiger Schritt, weil ich unter sehr schwierigen Bedingungen aufgewachsen bin, mein Vater hat mich nie beachtet, hat meine Mutter betrogen etc. Laut Therapeut habe ich eine Angststörung und das kann wohl recht hartnäckig sein.
Liebe Grüße und alles Gute
Amelie
699
ich hatte mit Anfang 20 eine FG....ich kenne dieses jucken und brennen beim/nach dem Sex und die trockene Schleimhaut sehr gut ! Ich hatte nach meiner Ausschabung eine allergische Reaktion auf das Desinfektionsmittel...ich war überall da, wo frau innen desinfiziert wird bei so einer OP feuerrot und wund ! Selbst als alles abgeheilt war, wurde es nicht besser. Ich hatte immer Schmerzen beim Sex und auch richtig Angst davor. Wir hatten dann schätzungsweise ein halbes Jahr keinen Sex. Unser Problem war, dass wir nicht über unsere Gefühle geredet haben...und zwar MITeinander. Jeder hat für sich versucht, mit der Situation klarzukommen und das ging gründlich in die Hose ! Ich habe dann einen anderen Mann kennengelernt und hatte keine Probleme beim Sex mehr. Ich habe mich scheiden lassen....inzwischen bin ich mit einem anderen Mann glücklich verheiratet und habe einen Sohn (1 Jahr)....und bin Anfang 30.
Das soll nun nicht heissen, dass Du Dich von Deinem Mann trennen sollst !!! Ich erzähle nur, wie es bei mir war und will Dir sagen, dass ich es Dir nachfühlen kann. Ausserdem ist es meiner Meinung nach wichtig, dass Dein Mann bei der Therapie mitmacht ! Ihr könnt das nur gemeinsam schaffen !
Liebe Grüße und viel Geduld !
Manches braucht eben einfach seine Zeit.
Andrea
1,643
wenn Ihr beide so sensibel seid - wie stehts denn mit der Ernährung? Habt Ihr viel Kontakt zu Umweltgiften oder so? Es gibt auch Ausleitungstherapien, bei denen man den ganzen Giftmüll aus dem Körper kriegt - vielleicht seid Ihr dann ein bißchen resistenter...
1,414
Wir probieren miteinander zu reden. Mir tut es so leid, weil er meine große Liebe ist und ich nicht die Frau sein kann, die ich gerne wäre.
Liebe Grüße
Amelie
699
da liegt eben der Hund begraben....jedes Mal machst Du Dir Gedanken....nach dem Motto "heute muss es aber doch klappen"...und dann verkrampfst Du Dich und das ist eben Gift beim Sex...denn wie wir alle wissen - es kann nur klappen, wenn frau sich fallen läßt.
Naja, aber das kann man sich nicht einfach so sagen...das muss passieren...
Lass Dir Zeit....und befriedige Dich selbst...Du bekommst wieder ein besseres Gefühl für Deinen Körper und ein anderes Verhältnis zu Sex. Aber auch da brauchst Du sicherlich Geduld.
Liebe Grüße
Andrea
411
... er ist aber mit DIR zusammen, und nicht mit der Frau die du gerne wärst! Also mußt DU ihm ja gefallen, oder? Wahrscheinlich bist auch du seine große Liebe und wahrscheinlich macht er sich genau wie du Sorgen um eure Beziehung. Also redet darüber, reden bringt einander näher! Das Vorspielen von Perfetionismus entfremdet hingegen.
Macht euch einfach mal nen schönen Abend an dem vorher ausgemacht wird, dass es KEINEN Sex gibt, an dem ihr aber vielleicht gemeinsam badet (mit Badeöl, einem Gläschen Sekt und Erdbeeren?), euch gegenseitig ausgiebig massiert (romantische Musik, Kerzenlicht), so dass du dich bei der Zärtlichkeit entspannen kannst ohne dich vor dem Sex zu fürchten, der normalerweise folgen würde. Das tut der Beziehung gut, und man fühlt sich einander wieder näher, was eine gute Gesprächsbasis für einen der folgenden Tage ist.
Wünsche dir viel Glück!
[/list]
72
ich hatte auch eine FG und ich kenne die Ängste vor einer neuen Schwangerschaft auch. 1000 Fragen warum die FG passieren mußte und noch viel mehr fragen, wenn es das nächste mal auch wieder schief läuft.
Ich bin jetzt in der 13. Woche und bisher verläuft alles recht normal (ich bin trotz allem als Risikoschwangerschaft eingeteilt) und auch ganz anders wie in der 1. Schwangerschaft.
Wir hatten/haben auch sexuelle Probleme, die aber auch mit den Ängsten zusammenhängen, wenn doch noch was schief geht. Aber ich kann Dir nur sagen, daß Du nicht von der einen auf die nächste Schwangerschaft schließen kannst. Es sind ja auch zwei ganz verschiedene Menschen, die da heranwachsen.
Als ich die FG hatte, habe ich auch gedacht, daß ich unfähig bin als Frau, weil ich meinem Mann kein lebendes gesundes Kind schenken kann. Das hat mich sehr belastet.
Vielleicht ist jetzt eine gute Zeit für Dich/Euch die Vergangenheit aufzuarbeiten. Und dann könnt ihr mit mehr Zuversicht weitermachen.
Nach der FG habe ich von meiner Ärztin den Spruch gehört: Immerhin wissen Sie, daß sie schwanger werden können.
Da hätte ich sie ja gern gefragt, was ich davon habe, wenn ich mein Kind trotzdem jedesmal verliere. Aber im Endeffekt hat sie ja schon recht. Und wenn Du soweit bist, dann klappt es bei Euch auch und ihr werdet ein gesundes kleines Baby haben.
Setz Dich nur nicht zu sehr unter Druck. Nehmt Euch beide die Zeit, die ihr braucht, um zu trauern. Das ist wirklich wichtig.
Wünsch Euch beiden viel Kraft und haltet zusammen. Das ist das Wichtigste. Gebt Euch gegenseitig Halt.
1,414
Das absurde daran ist, dass ich ziemlich viel Lust auf Sex habe und meinen GG auch begehre, er ist mein absoluter Traummann. Wir werden das schon schaffen, habe mir gestern gedacht, dass wir uns auch nicht nur auf Geschlechtsverkehr konzentrieren sollten, sondern unsere Körper wieder mit mehr Pahmatsie verwöhnen sollten, das nimmt nämlich auch Druck.
Danke, alles Gute
Paris
72
:knutsch01: