was ist eigentlich dran an...

sophie33sophie33

1,977

bearbeitet 2. 08. 2010, 17:19 in Stillen
...dem kommentar, den ich standardmaessig zu hoeren bekomme, wenn ich auf die frage, wie ich es denn weiterhin mit dem stillen halten will, antworte. wirklich, das sagt jeder!
zur erklaerung: ich antworte auf die frage, dass ich es so machen moechte wie bei meinem "grossen", d.h. 6 monate vollstillen und dann bis er 12 monate ist abpumpen; ersatzmilch soll's nicht geben; und dass ich hoffe, dass ich das nochmal schaffe. dabei denke ich an die schwierigkeiten zurueck, die ich beim abpumpen nach wiedereinstieg in den beruf hatte; dass ich so kaempfen musste, um die notwendigen mengen zusammen zu bekommen; dass es so anstrengend war mit baby, arbeit und pumpen; dass ich teilweise den "grossen" dann abends dem papa in die hand gedrueckt habe, um mich einfach auf's sofa zu setzen, weil ich das gefuehl hatte, wenn ich mich jetzt nicht erhole, sieht's morgen beim pumpen wieder schlecht aus. und jetzt wird's ja noch anstrengender, denn ich habe 2 und selbst wenn ich einen dem papa gebe, ist da immer noch der zweite. beide kinder kann ich ihm nicht anvertrauen. dafuer ist der grosse zu "schwierig" - gerade mit papa - und es klappt auch weiterhin nicht gut zwischen dem kleinen und seinem vater. das sind so meine gedanken und aengste und die bringe ich in dem "ich hoffe, ich schaff das" zum ausdruck.
alle, aber auch wirklich alle, meinen dann: "na ob du/Sie das schaffst/schaffen, wenn..." ja und jetzt kommt's; hat gar nichts mit den von mir befuerchteten schwierigkeiten zu tun "... der kleine jetzt schon XY kilo wiegt." :scratch.:
also, alle gehen demnach davon aus, dass ich es nicht schaffen koennte aufgrund des gewichts des kleinen :traurig41: . ist denn da wirklich ein zusammenhang herzustellen??? braucht er wirklich mehr, weil er mehr wiegt?
bevor diese fragen und kommentare losgingen, dachte ich eigentlich, dass auch das gewicht im saeuglingsalter einfach veranlagung ist...
also kurz, besteht tatsaechlich die moeglickeit, dass das gewicht nochmal eine zusaetzliche schwierigkeit ist???

LG
sophie

Kommentare

  • bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    ich würde sagen, dass die bisherige gewichtsentwicklung damit nicht korreliert, denn es kann ja keiner vorhersagen, wie sich dein sohn weiterhin entwickelt, zumal er ja auch mobiler werden wird, und wie die beikosteinführung klappt. da du das schon einmal durchhast, weißt du, dass es antrengend werden kann, aber schaffbar ist und das ist das, was für mich zählen würde. ich sehe die schwierigkeit eher in solchen kommentaren der umgebung, die dafür sorgen, dass du dich verunsichern lässt und sich das eher auf die milchbildung auswirkt, weil du dir zu viele gedanken machst und an dir zweifelst. es muss ja beim zweiten kind nicht zwangsläufig alles genauso laufen wie beim ersten kind ;-). für mich würde nur zählen, dass ich weiß, was ich will und was ich bereit wäre, dafür zu geben.
  • EowynEowyn

    27,156

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Vom Gewicht des Babys kann man sicher nicht auf die getrunkene Milchmenge schließen. Also die Rechnung "schweres Kind = viel Milch nötig = Schwierigkeiten die Menge zu pumpen" geht sicher nicht auf. Es gibt auch zierliche Kinder die Unmengen trinken und ebenso schwere Kinder die wenig trinken.
    Also da lass dir mal nicht vorher schon Schwierigkeiten einreden. Wenn du kannst versuch auch die Schwierigkeiten vom letzten Mal nicht zu sehr in den Vordergrund zu stellen, sonst kann das für dich auch eine Blockade werden. Diesmal kann auch alles ganz problemlos laufen.

    Kann dein Mann wirklich nicht auch mal beide Kinder nehmen? Was klappt denn da nicht zwischen ihm und dem Kleinen?
  • sophie33sophie33

    1,977

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Kann dein Mann wirklich nicht auch mal beide Kinder nehmen? Was klappt denn da nicht zwischen ihm und dem Kleinen?

    ja, das muesste man mal den kleinen fragen ;-) . nein, eigentlich ist's traurig...
    wenn der kleine gut drauf ist (und wahrscheinlich sich sicher fuehlt), kann der papa ihm auch ein laecheln entlocken und sogar auf den arm nehmen. aber wehe er ist muede, hungrig (na gut, das ist normal) oder sonst irgendwie nicht von der situation angetan!
    als das fussballspiel deutschland - england war habe ich den papa gebeten, den kleinen zu wickeln. ergebnis war der groesste schreikrampf in dessen leben. der arme kleine war ganz ausser sich :shock: . ich wollte ihn anlegen, um ihn zu beruhigen, aber selbst das hat noch gedauert, da er ganz panisch den kopf hin und her geworfen hat. nach ein bisschen tragen und singen hatte ich ihn wieder so weit, dass er wenigstens an die brust geht, wo er so gezogen/geschlungen hat, dass er hinterher ca. 5 mal gespuckt hat (normal ist 1 bis 2 mal).
    irgendwie macht ihm sein vater wohl angst. zumindest habe ich schon diese "angstschnute" (mundwinkel nach unten und ein verzweifelter blick) bei ihm gesehen, wenn papa gerade mal wieder gar nicht ging. diese schnute macht er oft, wenn er bei fremden auf dem arm ist und es ihm zu viel/zu unvertraut wird.
  • EowynEowyn

    27,156

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Oh man, das muss ja für den Papa auch total frustrierend sein. Und für dich ist das natürlich auch übel, wenn du alles alleine stemmen musst. War das von Anfang an so? Vielleicht könnt ihr darauf achten, dass dein Mann den Kleinen möglichst viel nimmt wenn er gut drauf ist, damit sich die beiden langsam annähern können.
  • sophie33sophie33

    1,977

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Oh man, das muss ja für den Papa auch total frustrierend sein. Und für dich ist das natürlich auch übel, wenn du alles alleine stemmen musst.

    allerdings :sad:
    War das von Anfang an so?

    es war sogar schon viel schlimmer: papa kommt nach hause, waehrend ich essen mache; der kleine sitzt in der babywippe (abends wollte er nie ins TT); papa nimmt den kleinen - denn wir sind ja beide nicht fuer einen uebermaessigen gebrauch der babywippe - der kleine faengt an herzzereissend zu weinen, bis er wieder in der babywippe sitzt und mir zugucken kann :shock: . so etwas gab's beim grossen nicht. der wollte immer getragen werden und haette es nie vorgezogen neben mir zu sitzen.
    bei den beiden - also papa und dem kleineren - ist einfach von anfang an alles schiefgelaufen; sein vater hat - unverschuldet - die geburt verpasst, konnte dann kaum ins Kh, weil der groessere eine ueble MD-grippe hatte und nicht kommen durfte. dann hat der grosse ihn voellig in beschlag genommen (uebelste eifersuchtattacken, siehe "mein grosser" im kummerkasten); war furchtbar anstrengend fuer ihn! na und jetzt hat er wohl ein wenig die nase voll, denn zur zeit kennt auch der grosse nur noch "mamaaaaaaaa!" und der kleine behandelt ihn eh wie einen fremden.
    man muss auch dazu sagen, dass es oftmals tage gibt, an denen der papa (als pendler) den kleinen gar nicht zu gesicht bekommt. der schlaeft noch, wenn er geht, und wieder, wenn er von der arbeit kommt. aus dem FB musste der papa ausziehen wegen dem grossen. die haben dann 2 monate lang zusammen in gaestebett geschlafen. mein freund ist seitdem noch nicht wieder ins FB eingezogen...
    aber das ist alles total OT und gehoerte unter das thema im kummerkasten...
    Vielleicht könnt ihr darauf achten, dass dein Mann den Kleinen möglichst viel nimmt wenn er gut drauf ist, damit sich die beiden langsam annähern können.

    ja, das muessten wir sogar. so geht's ja nicht weiter. aber ich versteh auch, dass meinem freund dazu gerade etwas die motivation nach der anstrengenden zeit fehlt und es ist sicher auch schwierig fuer ihn, da das verhaeltnis zwischen dem kleinen und mir sehr, sehr eng ist. so etwas kannte ich vom grossen nicht. die geburt war ein traum. diesmal war direkt nach der geburt im Kh genuegend zeit fuer's bonding. danach habe ich den kleinen nie abgegeben und bei mir schlafen lassen; zu hause auch. und ich trage ihn viel. langsam wird er aktiver und etwas "selbststaendiger". aber unsere beziehung ist immer noch nahezu symbiotisch.

    das gehoert hier aber auch alles nicht hin...

    danke fuer's lesen ;-)
  • EowynEowyn

    27,156

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Och ich finde das gehört hier durchaus auch hin.

    es ist sicher auch schwierig fuer ihn, da das verhaeltnis zwischen dem kleinen und mir sehr, sehr eng ist. so etwas kannte ich vom grossen nicht. die geburt war ein traum. diesmal war direkt nach der geburt im Kh genuegend zeit fuer's bonding. danach habe ich den kleinen nie abgegeben und bei mir schlafen lassen; zu hause auch. und ich trage ihn viel.
    das ist hier genau so. Aber trotzdem ist der Papa gleichwertig. Er war aber auch von Anfang an mit eingebunden, hat immer wenn er zuhause war gewickelt und auch mit Tragetuch getragen. Da hatte dein Freund natürlich keinen so guten Start. Um so mehr würde ich jetzt darüber nachdenken, wie man den beiden auf die Sprünge helfen kann. Eine gute Möglichkeit finde ich dabei immer das Tragen mit Tuch oder Tragehilfe. Die meisten Kinder lassen sich ja super damit beruhigen und für die Männer ist es einfach ein schönes Erlebnis wenn das Kleine dabei einschläft. Vielleicht lässt sich sowas bei euch ja auch mal machen. Hat dein Freund schon mal versucht den Kleinen zu tragen? Wenn nicht wäre das vielleicht eine Möglichkeit Am besten ja erst mal wenn er gut gelaunt ist. Und sich von anfänglichen Protesten nicht gleich verunsichern lassen, sondern selbstbewusst direkt mal eine Runde um den Block drehen und schauen wie es dann ist.
  • sophie33sophie33

    1,977

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    :happy273: deutschland - argentinien ging ohne schreiattacke. gestern habe ich dann noch den kleinen meinem freund mit marsupi vor den bauch geschnallt. und siehe da, er ist eingeschlafen! das tragen war echt ein super tipp! danke! muessen wir jetzt oefter machen.
    aber noch haengt alles vom verhalten des grossen ab. da mama bei ihm gerade ganz hoch im kurs steht, laesst das meinem freund ein bisschen luft und er kann sich angemessen auf den kleinen einlassen. hoffentlich finden wir dauerhauft "unseren weg"...
  • EowynEowyn

    27,156

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    prima! :grin:
  • sophie33sophie33

    1,977

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    um nochmal auf's ursprungsthema zurueckzukommen... es kam mir ja auch komisch vor einen so unmittelbaren zusammenhang zwischen gewicht des kindes und der milchmenge zu sehen. dann duerfte es solch einen direkten zusammenhang zwischen gewicht des kindes und der stillmutter doch auch nicht geben oder? das ist naemlich das neueste. "was? der kleine wiegt XY kilo? kein wunder, dass du schon wieder so duenn bist. das haelst du nicht mehr lange durch..."
    wobei ich i.d.t. gerade etwas besorgt bin. ich behaupte ja immer noch, dass meine gewichtsprobleme zwar angeboren sind, das stillen da aber sicher noch als katalysator wirkt.
    sophie
    edit: also ich meine, dass wenn es einen zusammenhang zwischen meinem gewicht und dem stillen gibt, es dann aber nicht davon abhaengt, wieviel das gestillte kind wiegt. oder?
  • sophie33sophie33

    1,977

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    p.s.: wahnsinn, wie man sich auf dauer von solchen kommentaren beeinflussen laesst! wieso stell ich eigentlich die frage, wenn ich selbst meine, dass das so nicht richtig ist? :shock:
  • EowynEowyn

    27,156

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Steter Tropfen hölt den Stein. Und mögen die Kommentare noch so unsinnig sein, irgendwie kommt man doch ins Zweifeln. Das ist ganz normal.

    Nein, mir ist da kein Zusammenhang bekannt. Und nur weil ein Baby viel wiegt heißt das nicht, dass es deutlich mehr trinkt als ein leichtes Baby. Das ist ja auch wieder eine Frage des Stoffwechsel des Kindes.
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