Na aber hier wird ja erst mal vom ganz normalen und nicht vom MRSA ausgegangen. Und wenn es doch jetzt von alleine abheilt müsste der Körper da doch wirklich selber schaffen, oder?
hhm, Details vom Laborergebnis weiß ich nicht - der Arzt ist nun auch 2 Wochen in Urlaub. Beate, was heißt Hautsanierung?
Die Wundheilung geht ja vorran, von daher hoffe ich, dass es nun aufwärts geht.
Ich habe aber noch konkrete Fragen, vielleicht kann mir einer die beantworten:
- die rechte BW juckt ist das normal? Ich kenne denn Spruch, wenn es juckt, dann heilt´s!?
- soll ich zur Pflege wg. des Desinfektionsmittel die BW einschmieren, z.B. mit Bepanthen, habe auch Calendula Wundsalbe von Weleda da. Weiß einer der Fachfrauen ob das Sinn macht in Verbindung mit den Hydrogelauflagen oder pflegen die bereits ausreichend? (nicht dass ich mir durch das Desinfektionsmittel erneut Risse zufüge)
- habt ihr da auch manchmal, dass sich aus Hautschüppchen so weiße Punkte bilden? Ich hatte das vor zwei Woche und als sich die Hautschüppchen gelöst haben, war da eine kleine offene Stelle. Ich hoffe, dass passiert nun nicht wieder (links)
Meine Hebi war leider nicht erreichbar, habe ihr ne SMS geschrieben, vielleicht antwortet sie mir noch.
Und es wird Zeit, dass ich Henri rechts wieder anlege, die Milch wird immer weniger. Ich trinke nun schon Malzbier und pumpe alle 1,5 Stunden ab - habe zw. 35 und 50 ml Eben hat Henri links aber 40 Minuten getrunken und sich hoffentlich das geholt, was er braucht. Ich hoffe, dass die BW bis Mo kommplett zu geheilt ist und ein Anlegen Sinn macht.
Mit Hautsanierung,genannt auch Dekolonisation,wird einfach mit einem speziellen Waschzusatz an 5 Tagen gewaschen.Also,nichts dramatisches.Auch erfolgreich,die betroffenen Haustellen mit Octenisept zu desinfizieren.Danach wird noch mal ein Abstrich gemacht.
Ah ok, hat sich schlimmer angehört - ist die Hautsanierung in jedem Fall zu empfehlen?
Octenisept mache ich nach jedem Stillen oder Abpumpen drauf. Habe gestern auch mein Gefühl gehört, nachdem die rechte BW durch alle 1,5 Stunden pumpen und jedes Mal octenisept am Austrocknen war, habe ich beide BW über Nacht mit Bepanthen eingecremt und die Hydrogeleinlagen weg gelassen. Werde es tagsüber nun im Wechsel machen - mal Bepanthen, mal Hydrogel, mal ehen, wie es funktioniert.
Gerade habe ich Milch abgepumpt und 120 ml zusammen bekommen. Ein Glück, gestern mußte ich für eine Mahlzeit von 100 ml 3 Mal abpumpen :thumbdown:
Zufüttern will ich nicht, denn ich habe den Spruch meiner Hebi im Ohr: Zufüttern ist abstillen...und das möchte ich nach dem Erfolg der letzten Tage vorerst nicht.
ich war heute beim stilltreffen: mega stressig. ca. 15 mütter mit ihren babies und kleinkindern...das sitzen auf dem boden ging in mein kreuz, die geräuschkulisse war heftig und auch wenn meine hebi so leckere sachen aufgetischt hatte, war ich so "gefordert", dass ich weder was getrunken noch gegessen habe.
eigentlich wollte ich henri heute rechts anlegen, ich haber aber angst...und irgendwie denke ich, dass ein tag mehr pause für die heilung gut ist. morgen nach der rückbildung versuche ich es mit dem beistand meiner hebi.
links hat sich wieder so ein hautschüppchen gelöst, dann entstehen immer so minigrüpchen wie bei orangen, es tut dieses mal aber nicht großartig weh.
mein malzbier macht sich bemerkbar, hatte heute früh mega brüste, vorteil: ich muß nicht drei mal abpumpen, um eine mahlzeit zusammen zu bekommen. manchmal reicht ein oder zwei mal...
stellt euch vor: ich habe es getan. nach dem rückbildungskurs habe ich henri rechts angelegt, ich war so aufgeregt und hatte angst. aber: es hat super geklappt und gar nicht weh getan. es juckt nur ziemlich, was wohl von der heilung kommt. henri hat dann 45 minuten ohne pause, ohne ziehen und zerren getrunken. die bw ist nicht mehr offen, es ist noch ein riß zu sehen, der aber zu ist. mit der zeit wird es abheilen. was bin ich froh, ich kann es immer noch nicht glauben...
Super!!! Das freut mich riesig für Euch!!! :happy273: :happy273: :happy273:
Jetzt hast Du ihn ja fast geschafft, den Weg zum schönen, entspannten, schmerzfreien Stilllen!!! :-)
danke ihr lieben, schön, dass ihr euch so mit mir freut!!
es braucht sicher noch etwas zeit aber ich bin zuversichtlich.
vorhin habe ich zu hause rechts gestillt, hatte schon etwas angst davor und bin sicher von entspannt stillen weit entfernt. aber nachdem, was wir erlebt haben, sicher auch verständlich. nun muß das vertrauen wachsen und die routine kommt mit der zeit. vorhin hat es etwas geziept, an dem riß, bereits auf dem gesunden gewebe hatte sich beim stillen eine art blutblase gebildet, die dann auf ging und danach nicht mehr wirklich weh tat. die bw ist durch den riß nun zwei geteilt, aber wurscht, hauptsache henri wird satt. er hat die brust mega leer getrunken (ca. 40 minuten), der bh cup saß richtig locker. dennoch hatte er nach einer knappen stunde wieder hunger und ich habe ihn links angelegt. vielleicht muß die rechte brust erst einmal wieder richtig produzuieren, auch wenn sie prall war und auslief.
nachts werde ich vorerst abgepumpte milch geben, so daß die brüste sich in der zeit erholen können. denkt ihr das macht sinn?
und falls ihr mal was zum "lachen" haben wollt. waren am so mittag bei den eltern meines freundes. thorstens mama babbelt manchmal so ne verquirlte schexxxxe ohne darüber nachzudenken.
ein paar auszüge von frau marga k.:
henri wird gestillt und macht ne kleine pause und grunzt. marga: "gelle, dass mußt du noch ausnutzen, wer weiß, wie lang du das ding (meine brust) noch hast" - ich hatte gesagt, ich setze mir eine frist von 2 wochen, wobei es so ja schon wieder so gut lief, dass ich nicht ans abstillen denke.
oder: "nuckel nicht zu doll, sonst wird der papa noch eifersüchtig" *augenroll* ganz ehrlich, für mich hat stillen rein gar nichts mit sexualität zu tun, ich hab doch nicht sex mit meinem kind, oder? und als wir uns wieder auf den weg gemacht haben: "henri, jetzt gehst du wieder und läßt die oma allein"...es ist ja schön, dass sie so an ihm hängt, doch sieht sie ihn ja öfters als manch andere großeltern, oder?
und manchmal wünsche ich mir einfach eine andere formulierung, ich bin vielleicht auch einfach empfindlich, dennoch stößt es mir sauer (die milch? *fg*) auf.
ich habe mich entschieden, am so im familienkreis, also mit thorstens familie nachmittags meinen geb zu feiern. daraufhin kam z.B.: "ich komme dann am do und mache bei euch klar schiff und putze durch" schön, dass sie mir helfen mag, noch schöner wäre es, wenn sie sagen würde, ich kann dir helfen, soll ich am do kommen und mal durch putzen oder henri nehmen? ich wäre die letzte, die dann nein sagt.
ich habe dann gesagt, dass sie auf henri aufpassen kann und ICH putze. da meinte sie zu henri, wenn schönes wetter ist, gehen wir spazieren. anstatt, wenn das wetter schön ist, könnte ich mit henri spazieren gehen, wenn dir das recht ist. ganz ehrlich: ich wünsche mir, das es regnet, ich mag henri noch nicht so weit von mir weg haben. ich bin ne glucke und steh dazu )
naja, es wird sicherlich noch 1000 von solchen momenten geben. ich muß lernen gelassener zu werden, ich muß lernen gelassener zu werden, ich muß lernen gelassener zu werden, ich muß lernen..............
Tröste Dich; mein Lütter ist nun ein Jahr alt und ich bin meilenweit davon entfernt, die Kommentare meiner Schwiegereltern gelassen zu nehmen. Das heißt, ich bin zwischendurch immer wieder mal auf gutem Wege und dann kommt von der Gegenseite ganz überraschend irgendeine grenzüberschreitende Aktion, die meine kleinen gefühlten Fortschritte wieder zunichte machen. :sad:
Aber momentan bist Du ja quasi noch im Spätwochenbett. Ich finde es völlig normal, dass Du noch empfindlich reagierst. Du hast ja zwischendurch auch immer wieder mal von positiven Erlebnissen mit der Oma berichtet. Speicher Dir diese ab. ;-)
Ich wünsche Euch, dass es weiterhin bergauf geht. :sunny:
pinoah, du hast recht, aber es fällt mir manchmal schwer, an die positiven erlebnisse zu denken, weil ich mich dann doch so ärger. aber gut, ich muß mich damit abfinden und das beste draus machen. und was henri betrifft eben auf meinen bauch hören und ggf. grenze machen. denn es ist ja UNSER kind.
mit dem stillen bin ich noch nicht so ganz zufrieden. die bw ist durch die narbe zwei geteilt. beim trinken wird nur ein teil der bw angesaugt, das narbige gewebe nicht. auf dem gesunden gewebe bilden sich dann immer bläschen. sie tun nicht sehr weh, aber es ist unangenehm. ich stille noch sehr ungern die rechte seite und bin verkrampft, habe angst, das was kaputt geht. auch finde ich die bläschen nicht toll. wechsel nun zwischen fußballerstellung und wiegeposition. die bläschen kommen jedoch an der gleichen stelle, offensichtlich bringt der stellungswechsel nicht viel. ich stille nun drei mal am tag rechts...den rest links. nachts gibt es abgepumpte milch, somit kann ich entspannt schlafen und muß keine angst haben, dass ich rechts stillen "muß".
über nacht ging eine balse an der re bw nicht weg - bin am überlegen, die mit einer sterilen nadel auf zu stechen (ist mit flüssigkeit gefüllt)....was denkt ihr?
Würd ich auf gar keinen Fall machen ... man soll doch generell Blasen nicht aufstechen - so lange sie zu ist, ist sie dicht, aber wenn sie offen ist, können wieder keime rein und das Ganze kann sich entzünden! Ich würde die Blase einfach lassen und weiter beobachten, ob sie von selbst weggeht.
Tut sie denn weh?
Also Blasen vom Stillen sollte man einfach in Ruhe lassen. Die "trocknen" normalerweise wieder ein.
Wobei ich Bläschen eigentlich nur kenne beim anfänglichen Stillen, wenn die Milch noch eher spärlich flie?t. Ich hatte das bei beiden Kindern in den ersten 1-2 Wochen. Die gingen von ganz alleine wieder weg.
Ich glaube, meine Geduld wird langsam belohnt...ich habe sowohl rechts als auch links keinen Ansaugschmerz mehr. Die Blasen stören mich mittlerweile weniger, sind vielleicht auch nicht mehr ganz so groß. Ich glaube bald, bald haben wir es geschafft!
Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben...
Heute habe ich Henri rechts 2 Mal angelegt...es war so gut wie schmerzfrei, zum Ende hin hat es etwas gezogen, beim Abdocken oh Schreck, die BW ist blutig - direkt neben der Narbe, wo die Bläschen waren. Ich bin echt traurig
Ich weiß momentan auch nicht, ob die linke Brust den Mangel durch die rechte ausgleichen kann. Habe Henri heute zwei Mal hintereinander links angelegt, beim zweiten Mal hat er 1,5 Stunden getrunken und war nach etwas mehr als 1 Stunde wieder hungrig.
Links sind immer noch die zwei Punkte...also die Schuppenansammlung, die dann ab geht und kleine "Grüpchen" über bleiben. Habe schon überlegt, ob die Milchgänge verstopft und es Fettpfrpfen sind....habe das nun schon eine Woche. Hhm, ich hoffe, dass es nur eine EIntagsfliege ist und morgen wieder alles gut ist. rechts lege ich noch die Hydrogelauflagen auf, habe nun schon im Wert von 80 EUR welche verbraucht....
Heute bin ich wieder an einem Tiefpunkt, ich hatte wieder so viel Mut gefaßt und nun das....eigentlich hatte ich mir ein Ultimatum bis diese Woche gesetzt? Soll ich nun tatsächlich aufgeben. Bei dem Gedanken daran weine ich gerade, ich möchte nicht aufgeben, aber grad tut alles weh. Die linke BW durch die mehrfach Belastung, rechts gerade vom Abpumpen...vielleicht auch einfach, weil mein Herz so schwer ist. In 1,5 Stunden wird Henri wieder Hunger haben und ich überlege, ihm eine Flasche Pre zu geben. Es widerstrebt sich in mir alles, aber wenn ich ihn gleich an die rechte Brust anlegen muß, habe ich Angst...Die Entscheidung kann mir grad keiner Abnehmen und ich führe gerade mit mir einen Kampf, was soll ich tun?
Mag sein, dass noch der Schlafmangel sein Übriges zu meiner Verfassung tut, es war die dritte Nacht in Folge, wo ich kaum Schlaf fand. Ich glaube Henri macht momentan auch einen Schub und ist daher so hungrig. Heute Nacht bekam er 150 ml Mumi (abgepumpt) und selbst danach war er viel kürzer satt, obwohl er sonst immer nur 110 oder 120 ml bekommt (je nachdem wieviel ich abpumpe).
Erstmal ein herzliches :tröst:
Ja, Schlafmangel, insbesondere chronischer, ist nicht zu unterschätzen. Dazu noch die Stillhormone; ergibt eine übersensible weinerliche Mama. ;-) Kenn ich nur zu gut. Es gibt hin und wieder Tage (meistens nach einigen unruhigen Nächten hintereinander) da geht es mir heute noch ähnlich. Und nach einer extra Mütze Schlaf sieht die Welt dann oft wieder ganz anders aus. :cool:
Was heißt denn für Dich "Aufgeben", Engelchen? Meinst Du damit, dass Du komplett abstillen möchtest oder einseitig oder was ganz anderes? Gibt es für Dich einen Kompromiss in der "goldenen Mitte"?
Ich glaube Dir, dass diese ewigen Schmerzen auf Dauer echt zermürben können. Wenn ich in Deiner Situation wäre, wäre es mir wahrscheinlich am wichtigsten, eine Lösung zu finden, welche eine harmonische entspannte Beziehung zulässt, so, dass ich mein Baby auch in aller Ruhe genießen kann. Ich, zu meiner Zeit, habe mich genau aus diesen Gründen schweren Herzens für die Pre-Nahrung entschieden. Verstehe mich bitte nicht falsch, dass soll jetzt keine Ermutigung sein in Richtung Abstillen. Ich will damit unterstreichen, wie wichtig es ist, eine Lösung zu finden, die für alle Beteiligten Frieden bringt. Welche Lösung Dir diesen Frieden bringt, kannst natürlich nur Du entscheiden.
Ich finde es wirklich fantastisch, was Du seit der Geburt Deines Sohnes auf Dich genommen hast. Nun wünsche ich Dir die Kraft, die richtige Entscheidung für Euch zu treffen.
Ach menno :tröst: , ich kann das nicht ansatzweise nachfühlen, aber ich kann verstehen, dass du am Limit bist und ich habe echt Respekt vor dir, solange hätte ich das nicht aushalten können. Ich finde auch, du brauchst auch langsam eine Entscheidung, mit der es euch beiden gut geht. Ich bin absolut pro Stillen, aber es muss eben auch für dich angenhem sein. Du versuchst es schon so lange, ich könnte das verstehen, wenn du nun auf PRE umsteigst. Stillen ist toll und das Beste, ja, aber nicht um jeden Preis. Dein Kind braucht auch eine ausgeglichene, fröhliche Mama. Vielleicht kannst du ja echt mit links stillen und den Rest mit Pre? Meine Schwägerin hat übrigens bis heute( das Kind ist 1,5 Jahre) immer nur mit einer Seite gestillt, das geht also auch. Die Brust muss sich nur dran gewöhnen, sprich, rechts nichts mehr abpumpen, damit links weiss: Ich muss nu ran:)
Wie du dich auch entscheidest, deinem Sohn wird es nicht schlechter gehen, aber dir besser;)
Liebes Engelchen,
ich hab hier immer mitgelesen und hab auch immer wieder gedacht, dass ich längst die Flasche gegeben hätte. Ich bin auch pro Stillen, hab aber vor meiner ersten Schwangerschaft gesagt, wenn das Stillen nicht klappen würde, würde ich ohne schlechtes Gewissen auf Flaschennahrung umsteigen. Stillen ist ernährungstechnisch das Beste fürs Kind, ja, und wenn das Stillen klappt, ist es auch was schönes, aber was ich bei dir lese, klingt für mich nach viel Stress, Bemühungen, Kampf, Enttäuschung, schlechtem Gewissen, und das tut mir Leid für euch.
Ich würde wirklich mal die verschiedenen Möglichkeiten abwägen, die hier genannt wurden und mich fragen, wie es wäre, wenn du weiterstillen würdest, wenn du Flasche geben würdest oder etwas dazwischen. Man kann da so eine Art Diskussion mit sich selbst führen, wenn man sich dabei z.B. auf verschiedene Stühle setzt, einen fürs Stillen, einen für die Flasche und einen für das Dazwischen und dann die verschiedenen Positionen einnimmt, das kann auch immer hin und herwechseln. Und dann findest du vielleicht die Lösung, die dir am besten entspricht. Und wenn die Lösung das Abstillen wäre, dann erlaub dir auch, dass es so ist.
"Wie du dich auch entscheidest, deinem Sohn wird es nicht schlechter gehen, aber dir besser;)", dem kann ich mich nur anschließen.
Wichtig ist auch das Du Dir klar machst das ein Abstillen keine " Niederlage " ist und Du nicht das Gefühl hast "versagt" zu haben. Im Gegenteil Du hast immer wieder gekämpft und gewonnen und entscheidest Dich nun für eine andere Strategie um das beste für Dein Kind zu tun. Nicht nur die Milch ist wichtig für Dein Kind, sondern auch Deine Ruhe, Geduld und Kraft. Es ist also nicht schädlich wenn Du abstillst oder negativ sondern es ist richtig und gut für Euch in Eurer Situation.
DANKE ihr Lieben, ich sitze hier und weine...über die Situation und eure lieben Worte. Henri liegt grad auf ner Decke und spielt mit seinem Trapez und strampelt fröhlich. Er ist so ein Süßer...
Ich habe ihm heute keine Pre gegeben und ihn vormittags rechts und eben links gestillt. Durch die Mehrfachbelastung links, tun derzeit beide Seiten weh. Verhältnissmäßig zu der Angst gingen die Schmerzen beim Stillen, dennoch ist es alles andere als entspannt. Heute Morgen dachte ich an komplett aufgeben, weil beide BW weh tun. Gerade weiß ich es nicht. Also ob ich einen Kompromiß mit Stillen und Zufüttern für mich finden kann oder doch noch weiter kämpfen soll. Bei dem Gedanken ihm Pre zu geben, fühle ich mich so schlecht...ich möchte ihm doch so gerne Mumi geben und die Nähe genießen. Vor allem möchte ich ihm das Leben vereinfachen, weil Thorsten und ich so mit unseren Allergien zu kämpfen haben...Henri hat ja jetzt schon Hautprobleme, daher möchte ich für ihn doch "einfach" nur das beste. Milch habe ich ja eigentlich genug, Abpumpen ist auf Dauer jedoch auch belastend, und angenehm ist es ebenfalls nicht, wenn man, wie Anfang letzter Woche alle 1-1,5 Stunden abpumpen muß, um eine Mahlzeit zusammen zu bekommen.
Ich weiß wirklich nicht, was ich machen soll. Thorsten steht hinter mir, egal welche Entscheidung ich treffe...somit macht er mir weder Druck noch würde mich verurteilen, wenn ich aufgebe. Und für mich wäre es ein aufgeben, dabei habe ich so lange gekämpft und immer wieder gehofft, dass es bald gut wird.
Danke dir! Ich habe morgen Rückbildung und frage meine Hebi. Wobei ich befürchte, dass meine aktuellen Schmerzen nicht durch den Keim kommen...bin mir aber nicht sicher.
Ich desinfiziere nach jedem Stillen meine BW, recht nehme ich noch die Hydrogelauflagen, links seit gestern Beinwellsalbe.
Ich habe soeben mit meinem Freund eine Entscheidung getroffen. Es entspricht nicht meiner Wunschvorstellung, wenn ich könnte, würde ich liebend gerne voll stillen - doch scheinen die Steine, die sich mir in den Weg legen, so langsam unüberwindbar.
Ich werde Henri nun morgens und abends eine Flasche Pre (HA Nahrung) geben, somit entzerren sich die Stillmahlzeiten an der Brust. Rechts lege ich Henri dann nach wie vor 2 Mal täglich an (+ einmal morgens abpumpen als Mahlzeit für die Nacht) - mehr schaffe ich derzeit nicht, weil die BW noch sehr angegriffen ist, bisher mußte dann die linke Brust den Rest schaffen. Ich stille ca. 8 Mal am Tag (ca-40-60 Minuten), werde aber links nun nur jedes zweite Mal stillen, so wie vorher gewohnt, also ca. vier Mal am Tag...somit müßte es vielleicht etwas Entspannung bringen. Und wer weiß, vielleicht kann ich es dann auch wieder irgendwann umstellen. Was denkt ihr?
Ich finde das sowas von tapfer, dass du darum kämpfst deinen Sohn zu stillen! Auch von mir ein dicken Tröster :tröst:
Aber das hört sich doch jetzt nach einem guten Kompromiss an und wer weiss vielleicht schaffst du es ja wirklich wieder auf vollstillen umzusteigen sobald deine BW es wieder mitmachen?! Ich drück dir die Daumen! :fungif52:
Engelchen, ein Kompromiss ist nunmal was er ist - ein Kompromiss. Es ist und bleibt nicht die optimale Lösung für Dich, aber eben genau die richtige für den Moment. Punkt! Ich wünschte, ich könnte Dir Deine Gewissensbisse nehmen, denn die brauchst Du einfach nicht zu haben. Du bist die ganze Zeit tapfer am Ball geblieben! :fungif52:
Und das ist ja nicht das Ende, oder der Anfang vom Ende. Ich kann mir vorstellen, wie der Satz der Hebamme die ganze Zeit - bewusst oder unbewusst - im Kopf und im Herzen rumgeistert: zufüttern ist abstillen. Aber ich teile diese Sicht nicht. Es ist immer möglich die Milchmenge zu steigern und auf die pre-Nahrung zu verzichten. Und wer weiss, vielleicht ist die Vorstellung schlimmer, als Ihr Euch dann tatsächlich damit fühlt.
Ich drück Dich und freu mich trotzdem für Euch, dass Ihr eine Entscheidung getroffen habt.
Liebe Grüße
Mia
Ich kann mir vorstellen, wie der Satz der Hebamme die ganze Zeit - bewusst oder unbewusst - im Kopf und im Herzen rumgeistert: zufüttern ist abstillen. Aber ich teile diese Sicht nicht. Es ist immer möglich die Milchmenge zu steigern und auf die pre-Nahrung zu verzichten. Und wer weiss, vielleicht ist die Vorstellung schlimmer, als Ihr Euch dann tatsächlich damit fühlt.
Da unterschreibe ich mal. Ich gönne es Dir einfach von Herzen, dass Du endlich ein wenig Entspannung in Deine Situation bringen kannst. Henri bekommt ja dennoch weiterhin sehr viel Muttermilch. Mir war damals bei meiner Tochter auch der Nähe-Faktor sehr wichtig. Also habe ich auch bei den Flaschenmahlzeiten darauf geachtet, dass wir es uns kuschelig gemütlich machen, eng aneinander geschmiegt und es durfte, wie auch beim Stillen, diese traute Zweisamkeit niemand stören. Das hat mir sehr dabei geholfen, mein schlechtes Gewissen zu beruhigen. Das Positive ist, dass der Papa auch selbst seinen Sohn füttern darf. Das bleibt ja vielen Papis von Stillkindern verwehrt. Und ich denke, dass dies auch sehr schön für Deinen Partner sein kann.
Und wer weiß, wie es sich alles entwickelt, wenn Du selbst wieder entspannt aufatmen kannst ohne irgendwelche Ängste vor Horror-Schmerzen.
Hallo Engelchen,
ganz untypisch hier so lange nichts von Dir zu lesen...
Habt Ihr Eure Entscheidung mit dem Zufüttern schon umgesetzt? Wie geht`s Euch denn?
Falls das zu neugierig oder aufdringlich oder sonstwas ist, ignoriere mich bitte :oops:
Liebe Grüße
Mia
Hallo Mia, danke der Nachfrage. Untypisch weil ich euch sonst immer zuschwalle?? ;-) Nein, im Enrst, ich wollte längst berichten, kam aber nicht dazu. Henri braucht momentan viel Nähe, Liebe und Milch. Ich glaube, er macht einen Schub, jedenfalls läßt die vorletzte Nacht und der gestrige Tag darauf schließen.
Hhm, wie geht es uns. EIgentlich ganz gut, heute wo die Sonne scheint und wir gerade einen sehr schönen Spaziergang hatten sowieso. Und ja, ich habe es nun umgesetzt und gebe ihm 2 Flaschen Pre am Tag...er hat meistens 8 Mahlzeiten am Tag. Nachts bekommt er abgepumpte Mumi (pumpe morgens rechts ab, weil ich so viel Milch ab), im Bett stille ich ihn morgens an der li Brust, danach bekommt er eine Flasche Pre und dann stille ich ihn im Wechsel also mal re, mal li. Tagsüber dann also zwei mal re und zwei Mal links, dann gibt es noch eine Flasche Pre und im Bett stille ich ihn wieder. Er kommt ca. alle 2 Stunden, mal eher, mal später.
Gestern hatte er aber unbändigen Hunger und ich habe ihn viel mehr gestillt (denn mehr als 2 Flaschen Pre will ich ihm definitiv nicht geben). Meine BW haben es auch ganz gut mit gemacht und Milch scheine ich genug zu haben. Ich laufe nachts so aus, habe schon mehrere Stilleinlagen und Mullwindeln im Bustier.
Am Mo habe ich mich bei der ersten Flasche Pre ganz ganz schlecht gefühlt, als würde ich ihm "Gift" geben. Ansonsten bin ich so ein bissl in halb 8-Stellung, wenn er Bauchweh hat, frage ich mich, kommt das von der Pre, wenn er tagsüber unzufrieden ist, frage ich mich, bekommt er überhaupt noch genug Mumi, wenn ich stille. Da muß ich nun wieder etwas Sicherheit gewinnen. Ich denke, gestern war eh ein Ausnahmetag, solche Tage wird es immer mal wieder geben. Natürlich würde ich ihn lieber voll stillen und vielleicht gibt es irgendwann einen Weg zurück. Momentan merke ich aber, dass mir die Flasche morgens gut tut und ich weiß, es ist noch ein bissl Zeit, bis meine schlimme Brust dran ist. Bis dahin sind wir gewaschen und gestriegelt, ich habe gefrühstückt und kann dann ihm entspannter die rechte Brust geben.
Heute hat er re wieder sehr gezerrt. Nora hatte mir einen Bericht von ihrer Stillgeschichte geschickt und da kam ich auf die Idee, es mal ohne Stillkissen zu versuchen, ihm im rechten Arm zu halten. Habe uns ENtspannungsmusik angemacht und es hat relativ gut geklappt. Er konnte mit dem Kopf weniger hin und her drehen und auch mit seinen Augen nicht so umher schauen, sondern sich mehr auf das Trinken konzentrieren. Es ist noch ausbaufähig, aber ich bin ganz stolz. Diese Ziehen und Zerren Stillzeiten gibt es ca. 1-2 Mal am Tag, sie kosten viele Nerven, weil er hungrig ist, es aber super weh tut. Aber meine BW sehen verhältnismäßig gut aus. Vielleicht heilen sie ja bald mal ganz ab, ich wünsche es mir sehr, es würde zu einem positiveren Körpergefühl beitragen.
Meine Schwiegermutter weiß nicht, dass Henri zwei Flaschen am Tag bekommt, sonst denkt sie noch, dass sie ihn mal für ein paar Stunden nehmen kann. Gestern Abend rief sie an und erkundigte sich nach uns und wollte wissen, ob wir am WE zum Essen kommen. Ich hatte mich vorher mit Thorsten abgesprochen, dass wir verplant sind, denn ich mag nicht JEDES WE dort hin. Sie war ziemlich enttäuscht, meinte dann, sie könne uns auch Essen raus bringen. Was ich aber dankend ablehnte. Auf die Frage, was der Kleine macht, sagte ich, dass er momentan quengelig und hungrig ist und einen Schub durch macht. Da meinte sie, dann gib ihm doch mal die Flasche, damit er satt wird *grummel* Das habe ich gerade noch gebraucht, ich brauche gerade echt Pause von ihr und ihren "gut-gemeinten" Tips.
Aber dennoch, heute sieht die Welt schon wieder anders aus. An den Gedanken, dass ich Henri Pre gebe und dennoch ihm mein best mögliches gebe, muß ich mich gewöhnen. Letztendlich muß nun aber langsam Normalität einkehren und ich ausgeglichener werden. Denn was hat Henri davon, wenn er zu 100% Mumi bekommt aber eine Mama hat, die vor Schmerzen nicht mehr lachen kann!?
Engelchen nach langer Zeit swchau ich auch mal wieder rein und sag dir jetzt mal, wie es uns geht. Nachdem ich wirklich mit dem Nicht mehr stillen zu kämpfen hatte, muss ich jetzt sagen - Es geht uns super, jetzt wo all der Druck weg ist. Mein Vincent ist trotz Pre ein ganz ganz fröhlicher und aufgeweckter großer Zwerg und wir kuscheln auch ohne Stillen immens viel und jetzt ohne den Druck viel entspannter. Ich bin trotzdem froh es so lange versucht zu haben und ich bitte dich wirklich dich davon zu befreien, zu denken, du wärst wegen Pre eine schlechte Mutter. Das bist du definitiv nicht ..... so Zwerg zaoppelt rum, daher nur zu kurz ... Also auch Zwiemilch ist doch toll, Du mussdt ja auch mal an dich denken und ich finde das ist jetzt gar kein schlechter Kompromiss ...
Danke ihr beiden, ich werde mich mit der Zeit an die neue Situation gewöhnen und mich dann freuen, dass ich überhaupt stille. Heute hatten wir einen guten Tag, ich hatte keine Stillmahlzeit mit dem nervigen Ziehen und Zerren, Henri hat immer ausdauernd getrunken und war dann satt. Heute Nachmittag hatten wir einen wunderschönen Spaziergang in der Sonne und Henri hat knapp vier Stunde durch gehalten und dann noch im Kiwa zu Hause geschlafen. So lange hält er tagsüber selten aus, habe dann immer schauen müssen, ob er noch atmet ;-)
Das bin ich, Henri ist ein absoluter Goldschatz. Gerade schlummer er wieder im KIWA.
Gestern Abend im bett hatte er dann doch wieder Blähungen und ziemlich gezogen *doof* - dennoch haben wir es hin bekommen, dass er satt wurde und dann nach einiger Zeit friedlich einschlief.
Gerade bei Katies Beitrag fiel mir ein, am Do hatte ich wieder einen Miclhstau. Da ich das aber recht häufig habe, lebe ich damit irgendwie und arbeite dann dagegen - mit Henri im Team, dass er mit die Knoten gut raus saugt...
Heute früh habe ich das Flaschen-geben echt sehr entspannend empfunden.
Denn ich hatte heute Morgen 3,5 Stunden frei *hurrraaaaaaaaaaaaaaaa* Ich habe im Bett Henri gestillt und anschließend rechts abgepumpt und dann hat der Papa den "Dienst" übernommen....ihm um 10 Uhr die Flasche gegeben, ihn fertig gemacht. Hatte vorher alles aufgeschrieben, wie er die Flasche anrühren muß, welche Schritte er beim fertig machen von Henri beachten soll Hat super geklappt und ich habe geschlafen und danach noch entspannt geduscht. War das schöööööööön! Dann hatten Henri und ich nach dem Stillen einen tollen Spaziergang in der Sonne und er schläft immer noch. Die frische Luft tut ihm gut.
Dennoch mußte ich mich etwas ärgern:
Eigentlich dachte ich, ich hätte mich meiner Schwiegermutter gegenüber klar genug ausgedrückt...eigentlich...
Ich hatte ja meiner Schwiegermutter gesagt, dass wir am WE verplant sind und auf die Frage, ob sie uns Essen raus bringen soll, gesagt, dass sie das nicht braucht...
Eigentlich klar, oder?
ALs ich von Spazieren zurück komme, steht das Auto meiner Schwiegereltern vor der Tür....ich bin am Haus vorbei gelaufen und noch eine große Runde spazieren gegangen. Vielleicht gemein, aber ich habe mich echt geärgert. Als ich zurück kam, waren sie zum Glück nicht mehr da. Sie haben uns zu Essen vorbei gebracht, da sie eh auf dem Weg waren. Mich ärgert das, ich hatte mich darauf gefreut, heute entspannt selbst mal wieder lecker zu kochen und vor allem dachte ich, ich hätte genug Grenze gemacht *grummel*
wieder mal ein update:
heute tut meine linke bw wieder etwas weh, der weiße punkt, was wohl ein fettpfropf ist, hat sich etwas gelöst. aber es ist noch im rahmen. wg. der blähungen und dem zerren und ziehen an der bw gebe ich henri seit gestern vor jedem stillen 2 mal die sieben (magnesium phosporicum) in globoliform. das scheint ihn zu entspannen.
ansonsten bin ich unsicher, ob die 130 ml pre die ich ihm morgens und abends gebe, reichen. laut packung bekäme er 5 mal am tag 165 ml. er hat ja aber insgesamt ca. 8 mahlzeiten. sollte es ihm nicht reichen, kann er ja beim stillen mehr raus holen, oder? würde ich ihm mehr geben, würde er das sicher trinken, möchte aber, dass er an der brust genug hunger hat und dementsprechend raus holt.
ich benutze avent flaschen und schnuller. ab wann sollte ich größere nehmen? haber derzeit sauger größe 1 und die schnuller für neugeborene.
gestern abend hatte er jede stunde hunger und seit 2 nächten kommt er eher. sonst kam er zuverlässig gegen 4 und 7, nun gegen 3 und 6 uhr.
aber dennoch kann ich mich nicht beklagen, er scheint auch verstanden zu haben, dass nacht nacht ist und zum schlafen da ist.
eben habe ich ihm in den finger geschnitten beim nägel schneiden...ich fühle mich so schuldig! armer kerl, es hat ganz doll geblutet, habe nun mit nem minipflaster einen druckverband gemacht. ihm tat es aber wohl nicht weh, jedenfalls hat er tapfer keine miene verzogen.
hallo engelchen,
nur mal kurz: mit Mengenangaben kenne ich mich nicht sooo genau aus, aber ich erinnere mich, dass ich meiner Tochter damals in henris alter immer ca. 120 ml gegeben habe. Ich hatte das Gefühl, dass reichte ihr aus. (Sonst hätte ich ihr mehr gegeben) Also, wenn es Du das Gefühl hast, Deinem Sohn ist die Menge ausreichend, dann pfeiff auf die Packungsbeilage und gehe nach Deinem mütterlichem Bauchgefühl. ;-)
Nuckelgröße: In diesem Alter ist die kleinste Größe völlig ausreichend. Mein Sohn nimmt ja auch den Schnuller. Ich habe erst ungefähr mit 9 Monaten Größe 2 gekauft. Heute habe ich zum ersten mal bei ihm beobachtet, dass er sehr wohl realisiert, ob er einen kleinen oder einen großen Nucki hat. Er hat den kleinen Nucki empört aus dem Mund genommen, total ungläubig angeguckt und wollte ihn dann mir in den Mund schieben, mit schelmischem Lächeln. @Schuldgefühle: Oh ja, das Mutterherz leidet doppelt mit. ;-) Aber Deine Nähe ist heilsamer als jedes Pflaster.
Liest sich zunehmend entspannter. :fungif52: Ich wünsche Euch, dass es weiter bergauf geht. :sunny:
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Die Wundheilung geht ja vorran, von daher hoffe ich, dass es nun aufwärts geht.
Ich habe aber noch konkrete Fragen, vielleicht kann mir einer die beantworten:
- die rechte BW juckt ist das normal? Ich kenne denn Spruch, wenn es juckt, dann heilt´s!?
- soll ich zur Pflege wg. des Desinfektionsmittel die BW einschmieren, z.B. mit Bepanthen, habe auch Calendula Wundsalbe von Weleda da. Weiß einer der Fachfrauen ob das Sinn macht in Verbindung mit den Hydrogelauflagen oder pflegen die bereits ausreichend? (nicht dass ich mir durch das Desinfektionsmittel erneut Risse zufüge)
- habt ihr da auch manchmal, dass sich aus Hautschüppchen so weiße Punkte bilden? Ich hatte das vor zwei Woche und als sich die Hautschüppchen gelöst haben, war da eine kleine offene Stelle. Ich hoffe, dass passiert nun nicht wieder (links)
Meine Hebi war leider nicht erreichbar, habe ihr ne SMS geschrieben, vielleicht antwortet sie mir noch.
Und es wird Zeit, dass ich Henri rechts wieder anlege, die Milch wird immer weniger. Ich trinke nun schon Malzbier und pumpe alle 1,5 Stunden ab - habe zw. 35 und 50 ml
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Octenisept mache ich nach jedem Stillen oder Abpumpen drauf. Habe gestern auch mein Gefühl gehört, nachdem die rechte BW durch alle 1,5 Stunden pumpen und jedes Mal octenisept am Austrocknen war, habe ich beide BW über Nacht mit Bepanthen eingecremt und die Hydrogeleinlagen weg gelassen. Werde es tagsüber nun im Wechsel machen - mal Bepanthen, mal Hydrogel, mal ehen, wie es funktioniert.
Gerade habe ich Milch abgepumpt und 120 ml zusammen bekommen. Ein Glück, gestern mußte ich für eine Mahlzeit von 100 ml 3 Mal abpumpen :thumbdown:
Zufüttern will ich nicht, denn ich habe den Spruch meiner Hebi im Ohr: Zufüttern ist abstillen...und das möchte ich nach dem Erfolg der letzten Tage vorerst nicht.
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eigentlich wollte ich henri heute rechts anlegen, ich haber aber angst...und irgendwie denke ich, dass ein tag mehr pause für die heilung gut ist. morgen nach der rückbildung versuche ich es mit dem beistand meiner hebi.
links hat sich wieder so ein hautschüppchen gelöst, dann entstehen immer so minigrüpchen wie bei orangen, es tut dieses mal aber nicht großartig weh.
mein malzbier macht sich bemerkbar, hatte heute früh mega brüste, vorteil: ich muß nicht drei mal abpumpen, um eine mahlzeit zusammen zu bekommen. manchmal reicht ein oder zwei mal...
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wie schön :sunny:
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Jetzt hast Du ihn ja fast geschafft, den Weg zum schönen, entspannten, schmerzfreien Stilllen!!! :-)
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es braucht sicher noch etwas zeit aber ich bin zuversichtlich.
vorhin habe ich zu hause rechts gestillt, hatte schon etwas angst davor und bin sicher von entspannt stillen weit entfernt. aber nachdem, was wir erlebt haben, sicher auch verständlich. nun muß das vertrauen wachsen und die routine kommt mit der zeit. vorhin hat es etwas geziept, an dem riß, bereits auf dem gesunden gewebe hatte sich beim stillen eine art blutblase gebildet, die dann auf ging und danach nicht mehr wirklich weh tat. die bw ist durch den riß nun zwei geteilt, aber wurscht, hauptsache henri wird satt. er hat die brust mega leer getrunken (ca. 40 minuten), der bh cup saß richtig locker. dennoch hatte er nach einer knappen stunde wieder hunger und ich habe ihn links angelegt. vielleicht muß die rechte brust erst einmal wieder richtig produzuieren, auch wenn sie prall war und auslief.
nachts werde ich vorerst abgepumpte milch geben, so daß die brüste sich in der zeit erholen können. denkt ihr das macht sinn?
und falls ihr mal was zum "lachen" haben wollt. waren am so mittag bei den eltern meines freundes. thorstens mama babbelt manchmal so ne verquirlte schexxxxe ohne darüber nachzudenken.
ein paar auszüge von frau marga k.:
henri wird gestillt und macht ne kleine pause und grunzt. marga: "gelle, dass mußt du noch ausnutzen, wer weiß, wie lang du das ding (meine brust) noch hast" - ich hatte gesagt, ich setze mir eine frist von 2 wochen, wobei es so ja schon wieder so gut lief, dass ich nicht ans abstillen denke.
oder: "nuckel nicht zu doll, sonst wird der papa noch eifersüchtig" *augenroll* ganz ehrlich, für mich hat stillen rein gar nichts mit sexualität zu tun, ich hab doch nicht sex mit meinem kind, oder? und als wir uns wieder auf den weg gemacht haben: "henri, jetzt gehst du wieder und läßt die oma allein"...es ist ja schön, dass sie so an ihm hängt, doch sieht sie ihn ja öfters als manch andere großeltern, oder?
und manchmal wünsche ich mir einfach eine andere formulierung, ich bin vielleicht auch einfach empfindlich, dennoch stößt es mir sauer (die milch? *fg*) auf.
ich habe mich entschieden, am so im familienkreis, also mit thorstens familie nachmittags meinen geb zu feiern. daraufhin kam z.B.: "ich komme dann am do und mache bei euch klar schiff und putze durch" schön, dass sie mir helfen mag, noch schöner wäre es, wenn sie sagen würde, ich kann dir helfen, soll ich am do kommen und mal durch putzen oder henri nehmen? ich wäre die letzte, die dann nein sagt.
ich habe dann gesagt, dass sie auf henri aufpassen kann und ICH putze. da meinte sie zu henri, wenn schönes wetter ist, gehen wir spazieren. anstatt, wenn das wetter schön ist, könnte ich mit henri spazieren gehen, wenn dir das recht ist. ganz ehrlich: ich wünsche mir, das es regnet, ich mag henri noch nicht so weit von mir weg haben. ich bin ne glucke und steh dazu )
naja, es wird sicherlich noch 1000 von solchen momenten geben. ich muß lernen gelassener zu werden, ich muß lernen gelassener zu werden, ich muß lernen gelassener zu werden, ich muß lernen..............
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Aber momentan bist Du ja quasi noch im Spätwochenbett. Ich finde es völlig normal, dass Du noch empfindlich reagierst. Du hast ja zwischendurch auch immer wieder mal von positiven Erlebnissen mit der Oma berichtet. Speicher Dir diese ab. ;-)
Ich wünsche Euch, dass es weiterhin bergauf geht. :sunny:
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mit dem stillen bin ich noch nicht so ganz zufrieden. die bw ist durch die narbe zwei geteilt. beim trinken wird nur ein teil der bw angesaugt, das narbige gewebe nicht. auf dem gesunden gewebe bilden sich dann immer bläschen. sie tun nicht sehr weh, aber es ist unangenehm. ich stille noch sehr ungern die rechte seite und bin verkrampft, habe angst, das was kaputt geht. auch finde ich die bläschen nicht toll. wechsel nun zwischen fußballerstellung und wiegeposition. die bläschen kommen jedoch an der gleichen stelle, offensichtlich bringt der stellungswechsel nicht viel. ich stille nun drei mal am tag rechts...den rest links. nachts gibt es abgepumpte milch, somit kann ich entspannt schlafen und muß keine angst haben, dass ich rechts stillen "muß".
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Tut sie denn weh?
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Wobei ich Bläschen eigentlich nur kenne beim anfänglichen Stillen, wenn die Milch noch eher spärlich flie?t. Ich hatte das bei beiden Kindern in den ersten 1-2 Wochen. Die gingen von ganz alleine wieder weg.
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Heute habe ich Henri rechts 2 Mal angelegt...es war so gut wie schmerzfrei, zum Ende hin hat es etwas gezogen, beim Abdocken oh Schreck, die BW ist blutig - direkt neben der Narbe, wo die Bläschen waren. Ich bin echt traurig
Ich weiß momentan auch nicht, ob die linke Brust den Mangel durch die rechte ausgleichen kann. Habe Henri heute zwei Mal hintereinander links angelegt, beim zweiten Mal hat er 1,5 Stunden getrunken und war nach etwas mehr als 1 Stunde wieder hungrig.
Links sind immer noch die zwei Punkte...also die Schuppenansammlung, die dann ab geht und kleine "Grüpchen" über bleiben. Habe schon überlegt, ob die Milchgänge verstopft und es Fettpfrpfen sind....habe das nun schon eine Woche. Hhm, ich hoffe, dass es nur eine EIntagsfliege ist und morgen wieder alles gut ist. rechts lege ich noch die Hydrogelauflagen auf, habe nun schon im Wert von 80 EUR welche verbraucht....
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Mag sein, dass noch der Schlafmangel sein Übriges zu meiner Verfassung tut, es war die dritte Nacht in Folge, wo ich kaum Schlaf fand. Ich glaube Henri macht momentan auch einen Schub und ist daher so hungrig. Heute Nacht bekam er 150 ml Mumi (abgepumpt) und selbst danach war er viel kürzer satt, obwohl er sonst immer nur 110 oder 120 ml bekommt (je nachdem wieviel ich abpumpe).
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Ja, Schlafmangel, insbesondere chronischer, ist nicht zu unterschätzen. Dazu noch die Stillhormone; ergibt eine übersensible weinerliche Mama. ;-) Kenn ich nur zu gut. Es gibt hin und wieder Tage (meistens nach einigen unruhigen Nächten hintereinander) da geht es mir heute noch ähnlich. Und nach einer extra Mütze Schlaf sieht die Welt dann oft wieder ganz anders aus. :cool:
Was heißt denn für Dich "Aufgeben", Engelchen? Meinst Du damit, dass Du komplett abstillen möchtest oder einseitig oder was ganz anderes? Gibt es für Dich einen Kompromiss in der "goldenen Mitte"?
Ich glaube Dir, dass diese ewigen Schmerzen auf Dauer echt zermürben können. Wenn ich in Deiner Situation wäre, wäre es mir wahrscheinlich am wichtigsten, eine Lösung zu finden, welche eine harmonische entspannte Beziehung zulässt, so, dass ich mein Baby auch in aller Ruhe genießen kann. Ich, zu meiner Zeit, habe mich genau aus diesen Gründen schweren Herzens für die Pre-Nahrung entschieden. Verstehe mich bitte nicht falsch, dass soll jetzt keine Ermutigung sein in Richtung Abstillen. Ich will damit unterstreichen, wie wichtig es ist, eine Lösung zu finden, die für alle Beteiligten Frieden bringt. Welche Lösung Dir diesen Frieden bringt, kannst natürlich nur Du entscheiden.
Ich finde es wirklich fantastisch, was Du seit der Geburt Deines Sohnes auf Dich genommen hast. Nun wünsche ich Dir die Kraft, die richtige Entscheidung für Euch zu treffen.
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Wie du dich auch entscheidest, deinem Sohn wird es nicht schlechter gehen, aber dir besser;)
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ich hab hier immer mitgelesen und hab auch immer wieder gedacht, dass ich längst die Flasche gegeben hätte. Ich bin auch pro Stillen, hab aber vor meiner ersten Schwangerschaft gesagt, wenn das Stillen nicht klappen würde, würde ich ohne schlechtes Gewissen auf Flaschennahrung umsteigen. Stillen ist ernährungstechnisch das Beste fürs Kind, ja, und wenn das Stillen klappt, ist es auch was schönes, aber was ich bei dir lese, klingt für mich nach viel Stress, Bemühungen, Kampf, Enttäuschung, schlechtem Gewissen, und das tut mir Leid für euch.
Ich würde wirklich mal die verschiedenen Möglichkeiten abwägen, die hier genannt wurden und mich fragen, wie es wäre, wenn du weiterstillen würdest, wenn du Flasche geben würdest oder etwas dazwischen. Man kann da so eine Art Diskussion mit sich selbst führen, wenn man sich dabei z.B. auf verschiedene Stühle setzt, einen fürs Stillen, einen für die Flasche und einen für das Dazwischen und dann die verschiedenen Positionen einnimmt, das kann auch immer hin und herwechseln. Und dann findest du vielleicht die Lösung, die dir am besten entspricht. Und wenn die Lösung das Abstillen wäre, dann erlaub dir auch, dass es so ist.
"Wie du dich auch entscheidest, deinem Sohn wird es nicht schlechter gehen, aber dir besser;)", dem kann ich mich nur anschließen.
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Ich habe ihm heute keine Pre gegeben und ihn vormittags rechts und eben links gestillt. Durch die Mehrfachbelastung links, tun derzeit beide Seiten weh. Verhältnissmäßig zu der Angst gingen die Schmerzen beim Stillen, dennoch ist es alles andere als entspannt. Heute Morgen dachte ich an komplett aufgeben, weil beide BW weh tun. Gerade weiß ich es nicht. Also ob ich einen Kompromiß mit Stillen und Zufüttern für mich finden kann oder doch noch weiter kämpfen soll. Bei dem Gedanken ihm Pre zu geben, fühle ich mich so schlecht...ich möchte ihm doch so gerne Mumi geben und die Nähe genießen. Vor allem möchte ich ihm das Leben vereinfachen, weil Thorsten und ich so mit unseren Allergien zu kämpfen haben...Henri hat ja jetzt schon Hautprobleme, daher möchte ich für ihn doch "einfach" nur das beste. Milch habe ich ja eigentlich genug, Abpumpen ist auf Dauer jedoch auch belastend, und angenehm ist es ebenfalls nicht, wenn man, wie Anfang letzter Woche alle 1-1,5 Stunden abpumpen muß, um eine Mahlzeit zusammen zu bekommen.
Ich weiß wirklich nicht, was ich machen soll. Thorsten steht hinter mir, egal welche Entscheidung ich treffe...somit macht er mir weder Druck noch würde mich verurteilen, wenn ich aufgebe. Und für mich wäre es ein aufgeben, dabei habe ich so lange gekämpft und immer wieder gehofft, dass es bald gut wird.
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Hätte es Sinn, das AB noch zu probieren? Vielleicht kann da ein Experte was zu sagen?
Ansonsten ist wohl die Entscheidung richtig, mit der du dich am wohlsten fühlst. Du bleibst die liebevolle Mama, die du jetzt schon bist!!
LG
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Ich desinfiziere nach jedem Stillen meine BW, recht nehme ich noch die Hydrogelauflagen, links seit gestern Beinwellsalbe.
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Ich werde Henri nun morgens und abends eine Flasche Pre (HA Nahrung) geben, somit entzerren sich die Stillmahlzeiten an der Brust. Rechts lege ich Henri dann nach wie vor 2 Mal täglich an (+ einmal morgens abpumpen als Mahlzeit für die Nacht) - mehr schaffe ich derzeit nicht, weil die BW noch sehr angegriffen ist, bisher mußte dann die linke Brust den Rest schaffen. Ich stille ca. 8 Mal am Tag (ca-40-60 Minuten), werde aber links nun nur jedes zweite Mal stillen, so wie vorher gewohnt, also ca. vier Mal am Tag...somit müßte es vielleicht etwas Entspannung bringen. Und wer weiß, vielleicht kann ich es dann auch wieder irgendwann umstellen. Was denkt ihr?
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Aber das hört sich doch jetzt nach einem guten Kompromiss an und wer weiss vielleicht schaffst du es ja wirklich wieder auf vollstillen umzusteigen sobald deine BW es wieder mitmachen?! Ich drück dir die Daumen! :fungif52:
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Und das ist ja nicht das Ende, oder der Anfang vom Ende. Ich kann mir vorstellen, wie der Satz der Hebamme die ganze Zeit - bewusst oder unbewusst - im Kopf und im Herzen rumgeistert: zufüttern ist abstillen. Aber ich teile diese Sicht nicht. Es ist immer möglich die Milchmenge zu steigern und auf die pre-Nahrung zu verzichten. Und wer weiss, vielleicht ist die Vorstellung schlimmer, als Ihr Euch dann tatsächlich damit fühlt.
Ich drück Dich und freu mich trotzdem für Euch, dass Ihr eine Entscheidung getroffen habt.
Liebe Grüße
Mia
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Und wer weiß, wie es sich alles entwickelt, wenn Du selbst wieder entspannt aufatmen kannst ohne irgendwelche Ängste vor Horror-Schmerzen.
655
ganz untypisch hier so lange nichts von Dir zu lesen...
Habt Ihr Eure Entscheidung mit dem Zufüttern schon umgesetzt? Wie geht`s Euch denn?
Falls das zu neugierig oder aufdringlich oder sonstwas ist, ignoriere mich bitte :oops:
Liebe Grüße
Mia
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Hhm, wie geht es uns. EIgentlich ganz gut, heute wo die Sonne scheint und wir gerade einen sehr schönen Spaziergang hatten sowieso. Und ja, ich habe es nun umgesetzt und gebe ihm 2 Flaschen Pre am Tag...er hat meistens 8 Mahlzeiten am Tag. Nachts bekommt er abgepumpte Mumi (pumpe morgens rechts ab, weil ich so viel Milch ab), im Bett stille ich ihn morgens an der li Brust, danach bekommt er eine Flasche Pre und dann stille ich ihn im Wechsel also mal re, mal li. Tagsüber dann also zwei mal re und zwei Mal links, dann gibt es noch eine Flasche Pre und im Bett stille ich ihn wieder. Er kommt ca. alle 2 Stunden, mal eher, mal später.
Gestern hatte er aber unbändigen Hunger und ich habe ihn viel mehr gestillt (denn mehr als 2 Flaschen Pre will ich ihm definitiv nicht geben). Meine BW haben es auch ganz gut mit gemacht und Milch scheine ich genug zu haben. Ich laufe nachts so aus, habe schon mehrere Stilleinlagen und Mullwindeln im Bustier.
Am Mo habe ich mich bei der ersten Flasche Pre ganz ganz schlecht gefühlt, als würde ich ihm "Gift" geben. Ansonsten bin ich so ein bissl in halb 8-Stellung, wenn er Bauchweh hat, frage ich mich, kommt das von der Pre, wenn er tagsüber unzufrieden ist, frage ich mich, bekommt er überhaupt noch genug Mumi, wenn ich stille. Da muß ich nun wieder etwas Sicherheit gewinnen. Ich denke, gestern war eh ein Ausnahmetag, solche Tage wird es immer mal wieder geben. Natürlich würde ich ihn lieber voll stillen und vielleicht gibt es irgendwann einen Weg zurück. Momentan merke ich aber, dass mir die Flasche morgens gut tut und ich weiß, es ist noch ein bissl Zeit, bis meine schlimme Brust dran ist. Bis dahin sind wir gewaschen und gestriegelt, ich habe gefrühstückt und kann dann ihm entspannter die rechte Brust geben.
Heute hat er re wieder sehr gezerrt. Nora hatte mir einen Bericht von ihrer Stillgeschichte geschickt und da kam ich auf die Idee, es mal ohne Stillkissen zu versuchen, ihm im rechten Arm zu halten. Habe uns ENtspannungsmusik angemacht und es hat relativ gut geklappt. Er konnte mit dem Kopf weniger hin und her drehen und auch mit seinen Augen nicht so umher schauen, sondern sich mehr auf das Trinken konzentrieren. Es ist noch ausbaufähig, aber ich bin ganz stolz. Diese Ziehen und Zerren Stillzeiten gibt es ca. 1-2 Mal am Tag, sie kosten viele Nerven, weil er hungrig ist, es aber super weh tut. Aber meine BW sehen verhältnismäßig gut aus. Vielleicht heilen sie ja bald mal ganz ab, ich wünsche es mir sehr, es würde zu einem positiveren Körpergefühl beitragen.
Meine Schwiegermutter weiß nicht, dass Henri zwei Flaschen am Tag bekommt, sonst denkt sie noch, dass sie ihn mal für ein paar Stunden nehmen kann. Gestern Abend rief sie an und erkundigte sich nach uns und wollte wissen, ob wir am WE zum Essen kommen. Ich hatte mich vorher mit Thorsten abgesprochen, dass wir verplant sind, denn ich mag nicht JEDES WE dort hin. Sie war ziemlich enttäuscht, meinte dann, sie könne uns auch Essen raus bringen. Was ich aber dankend ablehnte. Auf die Frage, was der Kleine macht, sagte ich, dass er momentan quengelig und hungrig ist und einen Schub durch macht. Da meinte sie, dann gib ihm doch mal die Flasche, damit er satt wird *grummel* Das habe ich gerade noch gebraucht, ich brauche gerade echt Pause von ihr und ihren "gut-gemeinten" Tips.
Aber dennoch, heute sieht die Welt schon wieder anders aus. An den Gedanken, dass ich Henri Pre gebe und dennoch ihm mein best mögliches gebe, muß ich mich gewöhnen. Letztendlich muß nun aber langsam Normalität einkehren und ich ausgeglichener werden. Denn was hat Henri davon, wenn er zu 100% Mumi bekommt aber eine Mama hat, die vor Schmerzen nicht mehr lachen kann!?
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Ich hoffe Du marterst Dich bald nicht mehr mit dem Gedanken, nicht das beste zu geben!
Henri hat wiklich großes Glück...
mia
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Schön zu hören, dass ihr einen guten Tag hattet und sei wirklich einfach nur froh über dein Kind ...
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Gestern Abend im bett hatte er dann doch wieder Blähungen und ziemlich gezogen *doof* - dennoch haben wir es hin bekommen, dass er satt wurde und dann nach einiger Zeit friedlich einschlief.
Gerade bei Katies Beitrag fiel mir ein, am Do hatte ich wieder einen Miclhstau. Da ich das aber recht häufig habe, lebe ich damit irgendwie und arbeite dann dagegen - mit Henri im Team, dass er mit die Knoten gut raus saugt...
Heute früh habe ich das Flaschen-geben echt sehr entspannend empfunden.
Denn ich hatte heute Morgen 3,5 Stunden frei *hurrraaaaaaaaaaaaaaaa* Ich habe im Bett Henri gestillt und anschließend rechts abgepumpt und dann hat der Papa den "Dienst" übernommen....ihm um 10 Uhr die Flasche gegeben, ihn fertig gemacht. Hatte vorher alles aufgeschrieben, wie er die Flasche anrühren muß, welche Schritte er beim fertig machen von Henri beachten soll Hat super geklappt und ich habe geschlafen und danach noch entspannt geduscht. War das schöööööööön! Dann hatten Henri und ich nach dem Stillen einen tollen Spaziergang in der Sonne und er schläft immer noch. Die frische Luft tut ihm gut.
Dennoch mußte ich mich etwas ärgern:
Eigentlich dachte ich, ich hätte mich meiner Schwiegermutter gegenüber klar genug ausgedrückt...eigentlich...
Ich hatte ja meiner Schwiegermutter gesagt, dass wir am WE verplant sind und auf die Frage, ob sie uns Essen raus bringen soll, gesagt, dass sie das nicht braucht...
Eigentlich klar, oder?
ALs ich von Spazieren zurück komme, steht das Auto meiner Schwiegereltern vor der Tür....ich bin am Haus vorbei gelaufen und noch eine große Runde spazieren gegangen. Vielleicht gemein, aber ich habe mich echt geärgert. Als ich zurück kam, waren sie zum Glück nicht mehr da. Sie haben uns zu Essen vorbei gebracht, da sie eh auf dem Weg waren. Mich ärgert das, ich hatte mich darauf gefreut, heute entspannt selbst mal wieder lecker zu kochen und vor allem dachte ich, ich hätte genug Grenze gemacht *grummel*
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heute tut meine linke bw wieder etwas weh, der weiße punkt, was wohl ein fettpfropf ist, hat sich etwas gelöst. aber es ist noch im rahmen. wg. der blähungen und dem zerren und ziehen an der bw gebe ich henri seit gestern vor jedem stillen 2 mal die sieben (magnesium phosporicum) in globoliform. das scheint ihn zu entspannen.
ansonsten bin ich unsicher, ob die 130 ml pre die ich ihm morgens und abends gebe, reichen. laut packung bekäme er 5 mal am tag 165 ml. er hat ja aber insgesamt ca. 8 mahlzeiten. sollte es ihm nicht reichen, kann er ja beim stillen mehr raus holen, oder? würde ich ihm mehr geben, würde er das sicher trinken, möchte aber, dass er an der brust genug hunger hat und dementsprechend raus holt.
ich benutze avent flaschen und schnuller. ab wann sollte ich größere nehmen? haber derzeit sauger größe 1 und die schnuller für neugeborene.
gestern abend hatte er jede stunde hunger und seit 2 nächten kommt er eher. sonst kam er zuverlässig gegen 4 und 7, nun gegen 3 und 6 uhr.
aber dennoch kann ich mich nicht beklagen, er scheint auch verstanden zu haben, dass nacht nacht ist und zum schlafen da ist.
eben habe ich ihm in den finger geschnitten beim nägel schneiden...ich fühle mich so schuldig! armer kerl, es hat ganz doll geblutet, habe nun mit nem minipflaster einen druckverband gemacht. ihm tat es aber wohl nicht weh, jedenfalls hat er tapfer keine miene verzogen.
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nur mal kurz: mit Mengenangaben kenne ich mich nicht sooo genau aus, aber ich erinnere mich, dass ich meiner Tochter damals in henris alter immer ca. 120 ml gegeben habe. Ich hatte das Gefühl, dass reichte ihr aus. (Sonst hätte ich ihr mehr gegeben) Also, wenn es Du das Gefühl hast, Deinem Sohn ist die Menge ausreichend, dann pfeiff auf die Packungsbeilage und gehe nach Deinem mütterlichem Bauchgefühl. ;-)
Nuckelgröße: In diesem Alter ist die kleinste Größe völlig ausreichend. Mein Sohn nimmt ja auch den Schnuller. Ich habe erst ungefähr mit 9 Monaten Größe 2 gekauft. Heute habe ich zum ersten mal bei ihm beobachtet, dass er sehr wohl realisiert, ob er einen kleinen oder einen großen Nucki hat. Er hat den kleinen Nucki empört aus dem Mund genommen, total ungläubig angeguckt und wollte ihn dann mir in den Mund schieben, mit schelmischem Lächeln.
@Schuldgefühle: Oh ja, das Mutterherz leidet doppelt mit. ;-) Aber Deine Nähe ist heilsamer als jedes Pflaster.
Liest sich zunehmend entspannter. :fungif52: Ich wünsche Euch, dass es weiter bergauf geht. :sunny:
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Wegen den Blähungen: Gibst du ihm eigentlich Flouretten?